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Kimi Räikkönen und Alfa ratlos: Einfach nicht schnell genug

Bei Alfa Romeo kratzt man sich gewaltig am Kopf: In Monaco lief es zunächst gut, doch im Qualifying setzte es eine Klatsche - Punkte werden so schwierig

(Motorsport-Total.com) - Das Alfa-Romeo-Team kam in den Freien Trainings zum Großen Preis von Monaco gut zurecht und schielte bereits auf die Punkteränge. Doch im Qualifying setzte es eine ganz böse Überraschung: Kimi Räikkönen kam nicht über Rang 14, Antonio Giovinazzi nicht über Position 15 hinaus. Zum Q3-Einzug fehlte eine halbe Sekunde. (Formel 1 2019 im Live-Ticker!)

Kimi Räikkönen

Schock für Alfa Romeo: Nach so starken Trainings nur P14 und P15 Zoom

Plötzlich herrscht Katerstimmung beim Team aus Hinwil in der Schweiz. "Wir waren einfach nicht schnell genug", bringt es Kimi Räikkönen auf den Punkt. "Wir haben im Qualifying unsere schnellste Runde des ganzen Wochenendes gefahren, aber andere Teams haben sich deutlich mehr gesteigert als wir."

Doch auch die Balance war nicht ganz optimal, wie er hinzufügt: "Wenn ich Grip auf der Vorderachse hatte, fehlte er hinten. Wenn wir dann hinten alles aussortiert hatten, fehlte mir plötzlich das Vertrauen auf der Vorderachse."


Fotos: Grand Prix von Monaco, Samstag


Teamkollege Giovinazzi ist ähnlich fassungslos: "Ich weiß nicht, was im Qualifying passiert ist. Wir haben unser Potenzial mit Platz sechs im dritten Freien Training gezeigt und nichts am Auto verändert. Der Grip war einfach nicht da."

Der Italiener verfehlte die Zeit seines finnischen Teamkollegen um 70 Tausendstelsekunden und verpasste so den zweiten Sieg im teaminternen Qualifying-Duell nach Baku knapp. Doch daran denkt er momentan nicht: "Es ist einfach extrem enttäuschend, weil wir in allen Sessions stark gewesen sind und jetzt auf Platz 15 liegen."


Startaufstellung Grand Prix von Monaco 2019

Nach Klärung einiger Strafen steht die Startaufstellung für das Rennen in Monte Carlo fest Weitere Formel-1-Videos

Doppelt bitter: Bekanntermaßen herrscht auf dem engen Straßenkurs Überholverbot. "Wir müssen eine gute Strategie finden und hoffen, dass alles für uns läuft", sagt Teamchef Frederic Vasseur.

Die letzte Hoffnung liegt auf dem Wetter, denn Regen kann das Feld ordentlich durcheinanderwürfeln. "Wir müssen uns einfach schadlos halten und das Beste aus jeder Gelegenheit machen."

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