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Kevin Magnussen: Wo der Haas 2018 besser ist als im Vorjahr

Haas-Pilot Kevin Magnussen erklärt detailliert, wo sich der VF-18 von seinem Vorgängermodell unterscheidet - Zweites Jahr im selben Team ein großer Vorteil

(Motorsport-Total.com) - Zwar spiegelt der WM-Stand den eindrucksvollen Saisonstart des Haas-Teams mit gerade einmal zehn Punkten nicht wider, dennoch ist Kevin Magnussen erfreut über die positiven Änderungen. Der Däne hat sich am Mediendonnerstag in Schanghai Zeit genommen und die Verbesserungen des Haas-Boliden im Vergleich zum Vorjahr genau analysiert.

Kevin Magnussen

Kevin Magnussen erkennt große Fortschritte im Vergleich zu 2017 Zoom

"Es scheint, die Vorstellung zu kursieren, dass unser Auto zum Untersteuern neigt. Aber ich denke, das tut es gar nicht", erklärt der Däne und widerspricht damit Teamkollegen Romain Grosjean. Der Franzose meinte nach dem Bahrain-Grand-Prix: "Kevin liebt das. Ich mag es überhaupt nicht. Kevin hat kein Problem damit, nochmal leicht von der Bremse zu gehen. Ich tu das nicht, weil ich nicht das Vertrauen habe, dass das Auto einlenkt." Magnussen stellt klar: "Ich hasse Untersteuern! Ich mag sehr viel Grip am Auto."

Er zieht den Vergleich zwischen dem VF-17 und dem VF-18: "Ich glaube, dass das Auto sehr viel Abtrieb und Grip besitzt. Besonders der Grip im Heck am Kurveneingang ist konstant gut. Wir haben ein stabiles Heck, was bedeutet, dass wir mehr von der Front verlangen können. Das Heck ist berechenbar, es schert nicht plötzlich unerwartet aus. Das ist eine sehr gute Eigenschaft dieses Autos." Das würde bedeuten, dass die Kurven aggressiver angefahren werden können und mehr Tempo in den Scheitelpunkt mitgenommen werden kann. Magnussen: "Das ist viel besser als im Vorjahr."

Schon zu Beginn des Wochenendes im Arbeitsfenster

Der Haas scheint insgesamt ein sehr konstantes Auto zu sein. Im Vorjahr hatte das US-Team noch Probleme, in das richtige Arbeitsfenster zu finden, das ist 2018 nicht mehr der Fall: "Wir hatten ein Auto, das wir manchmal ins Arbeitsfenster bringen konnten. Dann funktionierte es sehr gut, wir konnten mit den Top-4-Teams kämpfen. In diesem Jahr scheint es einfacher zu sein, schon zu Beginn des Wochenendes, wo wir uns noch nicht näher mit den Reifen beschäftigen konnten, sind wir gut dabei."

Der Start in jedes Rennwochenende sei damit deutlich besser als in der Saison 2017, die das Team auf WM-Platz acht (47 Punkte) beendet hat. Nach den ersten zwei Rennen stand man im Vorjahr bei vier Punkten, 2018 sind es bereits zehn. Womöglich empfindet Magnussen auch deshalb so, weil er nun zum ersten Mal in seiner Formel-1-Karriere ein zweites Jahr bei einem Team absolviert. "Ich gehe mit einem anderen Gefühl in die Saison, da ich das Team und die Abläufe schon kenne und das Auto mitentwickelt habe. Die Vorbereitung funktionierte so viel besser. Wir können in so vielen Bereichen auf dem Vorjahr aufbauen", freut er sich.


Grand Prix von China

Insgesamt sei es für ihn ein großer Vorteil, das zweite Jahr bei Haas zu verbringen. "Das wird aber erst jetzt sichtbar, weil ich zum ersten Mal in dieser Situation bin." In China spricht laut dem Dänen ebenfalls nichts gegen ein weiteres Top-10-Ergebnis der US-Amerikaner, nachdem die Boxenstopp-Probleme gelöst wurden.

Der 25-Jährige weiß aber auch: "Es kann immer ungeahnte Überraschungen geben - speziell mit den Reifen. Es wird deutlich kühler sein als in Australien und Bahrain. Allerdings hatten wir in Barcelona viel kältere Temperaturen und dennoch war es okay." Bereits bei den Testfahrten war sichtbar: "Ich habe zu diesem Saisonstart ein wesentlich besseres Auto als im Vorjahr", so Magnussen.

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