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Kevin Magnussen in der Warteschleife: Frist verlängert

Klares Bekenntnis zu Renault: Kevin Magnussen gibt dem Team mehr Zeit für eine Entscheidungsfindung - Zwei Wochen längere Frist für das Ziehen einer Option

(Motorsport-Total.com) - Steht Kevin Magnussen womöglich schon wieder nach nur einem Jahr in der Formel 1 mit leeren Händen da? Der Däne, der Ende 2014 nach nur einem Jahr in Diensten von McLaren zurück ins zweite Glied rutschte, zittert um seinen Verbleib bei Renault. Die Franzosen ließen zuletzt eine wichtige Frist verstreichen. Bis zum 30. September hätte man den Vertrag von Magnussen per Option um ein Jahr verlängern können.

Kevin Magnussen

Kevin Magnussen hat Renault mehr Zeit für eine Entscheidung eingeräumt Zoom

Dass genau dieses Szenario nicht eingetreten ist, ist ein deutliches Zeichen für die Unsicherheit bei Renault. Joylon Palmer und Kevin Magnussen wollen bleiben, aber das Team gibt keine klaren Bekenntnisse zu den Fahrern ab. Immerhin hat der Däne nun in umgekehrte Richtung ein Signal gesendet. Er stimmte einer Verlängerung der Frist für das Aktivieren seiner Vertragsoption um zwei Wochen zu. "Das soll ihnen deutlich machen, dass ich weitermachen will", so der 24-Jährige.

"Wir hatten gute Gespräche, haben uns ausgetauscht. Ich weiß mehr oder weniger, wie die Situation aktuell ist. Ich habe ihnen nun mehr Zeit eingeräumt, um die Dinge zu klären. Ich wollte einfach das Signal setzen, dass ich bleiben will und etwas warten kann", sagt Magnussen. Bis zum Ende der kommenden Woche besteht nun für Renault weiterhin die Möglichkeit, den Vertrag mit dem bisherigen Stammpiloten für die Formel-1-Saison 2017 schnell zu verlängern.

"Hoffentlich gibt es in diesem Zeitrahmen eine Entscheidung", sagt der Sohn von Ex-Formel-1-Fahrer Jan Magnussen. Die Verzögerungen haben einen typischen Formel-1-Hintergrund, so der Däne. "Ich bin kommerziell vielleicht nicht ganz so interessant wie andere Fahrer", berichtet er. "Ich habe tolle Sponsoren, denen ich für ihre Treue danke, aber es gibt andere Fahrer, die bringen unglaubliche Summen mit. Hoffentlich entscheidet man nach Talent und nicht nach Mitgift."