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Jost Capito: Warum er sich mit Kimi Räikkönen getroffen hat

In Zandvoort wurde durch Kimi Räikkönens positiven Coronatest bekannt, dass sich der Alfa-Romeo-Fahrer mit Williams-Teamchef Jost Capito getroffen hatte

(Motorsport-Total.com) - Als Kimi Räikkönen am Samstag in Zandvoort wegen eines positiven Coronatests für den Rest des Wochenendes aus dem Verkehr gezogen wurde, begab sich auch Williams-Teamchef Jost Capito als Kontaktperson freiwillig in Isolation und verzichtete darauf, am Samstag und Sonntag bei seiner Crew an der Strecke zu sein.

Williams-Teamchef Jost Capito bei einer FIA-Pressekonferenz

Jost Capito hat sich am Freitag in Zandvoort mit Kimi Räikkönen getroffen Zoom

Das sorgte im ersten Moment bei einigen Fans für Stirnrunzeln, weil darüber gerätselt wurde, was Räikkönen und Capito besprochen haben könnten. Schließlich kann es dabei nicht um einen Teamwechsel gegangen sein, hatte der "Iceman" doch gerade erst seinen Rücktritt von der Formel 1 per Jahresende bekannt gegeben.

Was dabei viele übersehen haben: Capito war von 1996 bis 2001 Mitglied der Geschäftsleitung beim Sauber-Team - und Räikkönen feierte bei den Schweizern 2001 sein Formel-1-Debüt. "Ich habe Kimi 2001 in die Formel 1 geholt", sagt Capito im Interview mit 'Sky', "und wir haben seitdem ein sehr gutes Verhältnis."

"Wir haben schon jahrelang gesagt, wir müssen uns mal wirklich zum Essen treffen. Das hat dann endlich mal geklappt. Wir haben 'Social Distancing' eingehalten, auch am Tisch. Ich war nicht in Quarantäne, wie oft gesagt worden ist, und musste mich auch nicht isolieren", berichtet der Williams-Teamchef.


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"Aber um jegliches Risiko vom Team fernzuhalten, habe ich gesagt: Ich gehe nach Hause. Ich habe das Rennen aus meinem Büro verfolgt, wo ich auch kompletten Zugang zu Funkkontakt und allen Daten habe. Das geht genauso gut wie an der Rennstrecke. Alle Tests waren negativ, alles gut, und ich bin froh, jetzt wieder vor Ort zu sein", sagt er.

Übrigens: Räikkönen ist nach zwei verpassten Rennen in Zandvoort und Monza bereit für eine Rückkehr in den Alfa Romeo. Am Montag nach Monza postete der 41-Jährige auf Instagram von Foto von sich im Freuen, mit der Ansage: "Mir geht es gut. Wir sehen uns beim nächsten Grand Prix."

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