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Jerez: Klien Schnellster, Vettel im Red Bull

Monza-Sieger Sebastian Vettel testete am zweiten Tag in Jerez - nicht ohne Probleme - für Red Bull, während Christian Klien Bestzeit erzielte

(Motorsport-Total.com) - Bei optimalen äußerlichen Bedingungen ging heute nach dem gestrigen "Young-Driver-Day" der zweite Testtag dieser Woche im südspanischen Jerez de la Frontera über die Bühne. Dabei waren alle Augen auf Monza-Sensationssieger Sebastian Vettel gerichtet, der im Red-Bull-Renault RB4 seines zukünftigen Rennstalls Red Bull Racing unterwegs war.

Christian Klien

Christian Klien erzielte am zweiten von vier Testtagen in Jerez Bestzeit

Vettel drehte drei Tage nach dem Grand Prix von Italien 60 Runden auf der 4,428 Kilometer langen Strecke, die kürzlich teilweise neu asphaltiert wurde, und kam auf eine Bestzeit von 1:19.878 Minuten. Allerdings lief es für den jüngsten Formel-1-Sieger aller Zeiten nicht ganz nach Wunsch, denn am Nachmittag rollte er mit einem Getriebeproblem aus. Anschließend inspizierte er ganz genau das Heck seines Boliden.#w1#

Schnellster war heute aber Christian Klien, der Testfahrer des BMW Sauber F1 Teams, der 84 Runden absolvierte und in 1:19.357 Minuten um 0,521 Sekunden schneller war als Vettel. Klien konzentrierte sich auf Abstimmungsarbeiten für die bevorstehenden vier Überseerennen - wie die meisten anderen Teams auch, schließlich ist Jerez der letzte offizielle Gruppentest vor dem Ende der laufenden Saison.


Fotos: Testfahrten in Jerez, Mittwoch


Dritter wurde - vor den Augen seines mitgereisten Vaters - Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari/+ 0,852/88 Runden). Der Schweizer gilt als einer der Anwärter auf die Vettel-Nachfolge bei Red Bulls B-Team und kam einen Tag vor dem Japaner Takuma Sato zum Zug, der morgen sein Cockpit übernehmen wird. DTM-Pilot Gary Paffett (McLaren-Mercedes/+ 1,254/52 Runden) wurde hinter der deutschsprachigen Dreierspitze Vierter und feierte die silberne KERS-Premiere.

Bei Renault testete Lucas di Grassi (6./+ 1,496/90 Runden) ein neues Aerodynamikpaket, das im Idealfall schon in Singapur debütieren soll, während Alexander Wurz (7./+ 1,766/71 Runden) und Kazuki Nakajima (8./+ 3,814/61 Runden) die KERS-Tests von Honda und Williams-Toyota fortsetzten. Abgerundet wurde das Klassement des zweiten von vier Testtagen von Kamui Kobayashi (Toyota/+ 1,402/94 Runden) auf Rang fünf.