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Jaguar-Team zu weit abgeschlagen in der Qualifikation

Eddie Irvine und Pedro de la Rosa äußerten sich selbstkritisch, haben aber Hoffnung im Rennen eine Chance zu haben

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Eddie Irvine am Freitag, sowie zusammen mit seinem Teamkollegen Pedro de la Rosa im Freien Training am Samstag Vormittag, noch einen starken Eindruck gemacht hatte, lief es in der Qualifikation für das Team aus Milton Keynes leider nicht so gut. Pedro de la Rosa benötigte für seine schnellste Runde auf dem Circuit Gilles Villeneuve 1:18.015 Minuten und startet morgen von Platz 14 aus. Eddie Irvine war in 1:18.016 Minuten nur eine Tausendstel langsamer als sein spanischer Teamkollege und geht von Platz 15 ins Rennen.

Eddie Irvine

Eddie Irvine war nach der Qualifikation enttäuscht und unzufrieden

Nach der einstündigen Qualifikation erklärte Eddie Irvine: "Das war keine besonders tolle Qualifikationssitzung in jeglicher Hinsicht. Meine ersten beiden Versuche waren soweit in Ordnung, aber bei meinem dritten Versuch wurde ich durch das Anti-Stall-System, welches sich ab und an zuschaltete, behindert. Der letzte Versuch war dann ebenfalls wieder gut. Ich war sogar auf meiner bis dahin schnellsten Runde, bis ich dann auf Pedro in der letzten Schikane auflief. Wir haben beide ziemlichen Druck gemacht, aber Pedro war in der Schikane einfach zu schnell und musste dann vom Gas, um so eine Kollision mit der Mauer zu verhindern. Da ich direkt hinter ihm fuhr musste ich ebenfalls vom Gas gehen. Die Michelin-Reifen funktionieren hier im Vergleich zu denen von Bridgestone nicht so gut. Ich hoffe wirklich, dass sie im Rennen besser funktionieren. Startplatz 15 ist gemessen an unseren Ansprüchen nicht akzeptabel, aber wir wussten ja im Vorfeld, dass wir auf dieser Strecke den wahren Test für unser neues Paket erleben würden. Es ist allerdings nicht angebracht das neue Aerodynamikpaket jetzt abzuschreiben, denn bei den Testfahrten hat es ja sehr gut funktioniert. Wir müssen einfach die Gründe für unser schlechtes Abschneiden herausfinden und dies dann bis zum Rennen in Magny-Cours beheben. In Anbetracht der Tatsache das es im Rennen für uns bislang immer besser als in der Qualifikation gelaufen ist, und vorausgesetzt das wir nicht in irgendwelche Zwischenfälle verwickelt werden, besteht im Rennen noch eine kleine Chance für uns."

Pedro de la Rosa freute sich, dass er zum ersten Mal seit seinem Einsatz bei Jaguar Racing schneller als sein Teamkollege war, äußerte sich aber in Anbetracht der Leistungsfähigkeit ebenfalls kritisch: "Wir haben heute eigentlich gedacht, dass wir in der Qualifikation mindestens genauso schnell sein würden wie im Freien Training. Leider ist und dies nicht gelungen. Wie dem auch sei, wenigstens ist es uns gelungen das Fahrverhalten des Autos von Versuch zu Versuch zu verbessern. Wenngleich diese Verbesserungen etwas gebracht haben, so sind wir am Ende einfach nicht schnell genug gewesen. Man sieht also, weshalb wir uns nach Monaco so vorsichtig geäußert hatten. Das neue Aerodynamikpaket ist ganz gewiss eine Verbesserung, wodurch wir auch zugelegt haben, aber wir haben noch ein wenig Arbeit vor uns bevor wir die Früchte des Erfolgs der harten Arbeit ernten können. Momentan befinden wir uns leistungsmäßig in einer Gruppe, wo eine kleine Verbesserung ausreicht um weiter vorne zu stehen. Es tut mir Leid, dass ich Eddie auf seinem letzten Versuch im Weg gestanden habe, aber ich hatte leider keine Chance als vom Gas zu gehen, um eine Kollision mit der Mauer zu vermeiden. Ich bin einfach zu schnell in die letzte Schikane gefahren und habe es dadurch für mich selbst und Eddie vermasselt."

Bobby Rahal, Teammanager: "Wir haben nach dem Rennen in Monaco immer gewarnt, dass man abwarten müsse wie es in Kanada läuft. Hier haben wir gesehen, dass wir noch etwas Arbeit vor uns haben. Die Reifen haben meiner Meinung nach aber heute auch eine entscheidende Rolle gespielt. Letztendlich hatten die Bridgestone bereiften Teams die Oberhand. Beide Fahrer haben sich gegenseitig zu Höchstleistungen angetrieben und es liegt nun an uns, mehr Abtrieb aus dem jetzigen Paket vor dem nächsten Rennen herauszuholen. Zweifelsohne hat sich das Gesamtpaket aber verbessert. Unsere Aufgabe muss es nun sein unverzüglich unsere Leistungsfähigkeit besser auf die verschiedenen Rennstrecken anzupassen. Das Rennen hier ist dafür bekannt, dass sehr viele Autos nicht die Zielflagge sehen. Solange wir uns aus Zwischenfällen heraushalten können haben wir auch eine Chance im Rennen."

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