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Trotz Problemen ist man bei Prost für das Rennen zuversichtlich

Sowohl Jean Alesi als auch Luciano Burti hatten in der Qualifikation mit Unzulänglichkeiten zu kämpfen

(Motorsport-Total.com) - Prost-Acer-Pilot Jean Alesi wird am Sonntag von Startplatz 16 ins Rennen gehen. Der Franco-Kanadier benötigte für seine schnellste Runde 1:18.178 Minuten und hatte eigenen Aussagen nach in der Qualifikation mit Problemen zu kämpfen. Für seinen brasilianischen Teamkollegen lief es im direkten Vergleich mit seinem Teamkollegen ganz gut. So konnte sich Luciano Burti mit seiner Zeit von 1:18.753 Minuten für Startplatz 19 qualifizieren, befand das Fahrverhalten seines Prost AP04 aber für schlecht.

Luciano Burti

Luciano Burti kam mit dem Fahrverhalten seines Auto nicht richtig zurecht

Jean Alesi erklärte nach der Qualifikation, weshalb er heute auf seiner Lieblingsstrecke nicht besser abschnitt: "Seit dem Morgen habe ich mit starkem Untersteuern zu kämpfen gehabt. Bei meinem letzten Versuch wurde dann die Rote Flagge gezeigt, weshalb ich meinen letzten Reifensatz verlor. Wenn ich bis zum Ende hätte fahren können wäre ganz sicher eine bessere Zeit, und somit auch eine bessere Startposition, möglich gewesen."

Luciano Burti befand den Samstag in genereller Hinsicht als schwierig und sagte nach der Qualifikation: "Dies war heute ein harter Tag. Wir probierten verschiedene Dinge aus, um so das Auto schneller zu machen, allerdings gelang es uns nicht das Handling nur durch ein anderes Setup zu verbessern. Ich fand, dass sich das Auto von Runde zu Runde immer schwieriger fahren ließ. Auf dieser Strecke hätte ich keine schnellere Rundenzeit als meine 1:18.753 Minuten hinbekommen, denke ich jedenfalls. Für Jean tut es mit sehr Leid, denn ich weiß, dass er ganz sicher schneller gewesen wäre. Was mich betrifft, so bin ich an meinem Limit gefahren."

Alain Prost, Teamchef: "Seit gestern haben wir einige Einstellungen und Veränderungen an den Autos vorgenommen, welche auch die Leistungsfähigkeit geringfügig verbessert haben. Trotzdem haben wir an beiden Autos mit Untersteuern zu kämpfen gehabt. Das heutige Qualifikationstraining ist für uns recht unglücklich verlaufen, da Jean seine letzte und schnellste Runde nicht zuende fahren konnte. Luciano konnte seinerseits keinen Kompromiss seines Fahrstils mit der Abstimmung des Autos finden. Wie dem auch sei, wir sind zufrieden, dass auf dieser Strecke unsere Bremsen gut funktionieren und nachdem wir die letzten beiden Tage mit viel Benzin an Bord gefahren sind wissen wir, dass die Balance unseres Autos gut ist. Wir sind gut für das Rennen vorbereitet, wenngleich unserer Startpositionen hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben sind. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass wir morgen ein gutes Rennen erleben werden."