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"Inspiration": Hamilton verehrt Tennis-Star Serena Williams

Der Mercedes-Star spricht über Parallelen im Werdegang und schwärmt auch von Schwester Venus: "Inspiriert mich mit Ehrgeiz und dem Abweichen von der Norm"

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Star Lewis Hamilton schwärmt nicht nur für Hip-Hop-Musik, tonnenschweren Schmuck und protzige Sportwagen. Er ist auch bekennender Fan der Williams-Schwestern Serena und Venus. Die Tennis-Ikonen, die der Königsklasse auf Einladung von Mercedes in Austin und Mexiko-Stadt je einen Besuch abstatteten, sind für den Briten nach eigener Aussage eine Inspiration. "Ich verehre beide enorm", so Hamilton. Speziell die 22-fache Grand-Slam-Siegerin Serena hat es ihm angetan.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton und Venus Williams: Die Tennissspielerin ist eine Inspiration Zoom

Schließlich gibt es Parallelen in den Karrieren der Stars. Während Hamilton durch Vater Anthony ohne große finanzielle Mittel an den Kartsport herangeführt wurde, trainierten Serena und Venus in Kalifornien lange auf öffentlichen Plätzen unter Vater Richard. Genau wie McLaren für den kleinen Lewis der Schlüssel zur großen Karriere war, wurden die Williams-Schwestern von Startrainer Rick Macci entdeckt und nach Florida geholt. Alle hatten in Jugendtagen mit Rassismus zu kämpfen.

Hamilton unterstreicht: "Sie kommt aus ähnlichen Verhältnissen wie ich und besitzt eine ähnliche Beziehung zu ihren Eltern. Ich versuche, etwas von ihr zu lernen. Von Zeit zu Zeit schwingt Magie in ihren Worten", schwärmt er von Serena, die nach einem Umzug nach Paris begann, Französisch zu lernen - genau wie Hamilton, den es nach Monaco zog. "Auch Venus spricht viel über Weisheit, ihre Reifung und den Weg eines Sportlers. Ich ziehe daraus viel Inspiration", so der Mercedes-Star.


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Dass Serena nach Mexiko kam, nachdem Venus in Austin vor Ort war, sei für ihn eine große Ehre gewesen. "Sie ist jemand, der vor Kraft strotzt und der so viel erreicht hat", meint Hamilton. Die 35-Jährige, die während des Rennens gelangweilt wirkte, war zum ersten Mal bei der Formel 1 und hat offenbar Blut geleckt: "Sie war jetzt bei einem Grands Prix und interessiert sich für die Autos. Sie hat mich viel über Fahrgefühl und Technik gefragt, weil sie erst nicht alles verstanden hat."

Tipps holt sich Hamilton trotz aller Bewunderung nicht ab: "Wir reden nie über sportliche Dinge, haben aber viel Spaß, wenn wir beisammen sind. Wir lachen und reißen Witze, genießen das Leben abseits des Sports", erklärt er. "Als ich aufgewachsen bin, habe ich ihre Karriere intensiv verfolgt. Sie hat mich inspiriert und tut das mit ihrem Ehrgeiz und ihrer Art, von der Norm abzuweichen, noch heute."