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Insider: Nur die Schlüsselübergabe steht noch aus

Angeblich ist zwischen 'Red Bull' und Jaguar Racing alles in trockenen Tüchern und die Zukunft des 300 Mann starken Teams gesichert

(Motorsport-Total.com) - Am 15. November ist Anmeldeschluss für die Formel-1-Saison 2005 und es sieht ganz danach aus, als würde das Jaguar-Team nicht von der Bildschirmfläche verschwinden. Seitens 'Red Bull' und Jaguar Racing hat man sich in den letzten Tagen stark bedeckt gehalten. Der Stress bei allen Beteiligten musste aufgrund des enormen Zeitdrucks gewaltig gewesen sein. Ford hat pro Woche angeblich 2 Millionen Dollar investiert, um das Team am Leben zu erhalten. Im Vergleich zu jener Summe, die der Automobilgigant zahlen müsste, falls die 300 Mitarbeiter plötzlich ohne Arbeit dastünden, jedoch Peanuts.

Jaguar-Team

Die 300 Mitarbeiter von Jaguar Racing können wohl aufatmen Zoom

Die 'Financial Times' zitiert einen Insider, der an den Verhandlungen beteiligt war, mit den Worten: "Wir haben das Angebot akzeptiert, Verträge ausgetauscht - alles was wir nun noch tun müssen, ist die Schlüsselübergabe". Ford ist dem Bericht zufolge mit dem neuen Besitzer des Teams hochzufrieden, denn es ging dem Unternehmen darum, die Zukunft seiner Mitarbeiter langfristig zu sichern. Damit würde sich Multimilliardär Dietrich Mateschitz einen lang gehegten Traum erfüllen. Der Österreicher trat und tritt mit 'Red Bull' in der Formel 1 als Sponsor zahlreicher Fahrer sowie Teams wie Sauber, Jaguar und Arrows auf.#w1#

Nachdem bereits Minardi und Jordan angekündigt haben, dass sie 2005 an den Start gehen werden, ist die in Kürze zu erwartende Bekanntgabe der Übernahme des Jaguar-Teams eine wichtige Nachricht für die Formel 1. Sollte das Team im kommenden Jahr nicht am Start sein, müssten andere Teams ein drittes Auto an den Start schicken, weil Promoter Bernie Ecclestone ein Starterfeld von 20 Autos in seinen Verträgen garantiert. Ein Feld mit drei dominierenden Ferrari, McLaren oder Williams - das wünscht sich wohl kein Fan.

Auch die Zukunft von Christian Klien wäre durch eine Übernahme des Jaguar-Teams durch 'Red Bull' wohl abgesichert, da der Österreicher schon sein Jaguar-Cockpit den Geldern des Energiedrink-Herstellers zu verdanken gehabt hatte. Glaubt man den Aussagen von Mateschitz, dann möchte der Österreicher langfristig jedoch ein Team mit stark amerikanischer Ausstrahlung an den Start schicken, um sein Produkt in den USA besser vermarkten zu können. Dazu hat 'Red Bull' in den USA bereits einige Fahrer in einem Förderprogramm organisiert.

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