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Imola hofft auf Formel-1-Deal bis 2025: Fällt China zum Opfer?

Imola drängt auf eine Rückkehr in den Formel-1-Kalender und stellt schon die Finanzierung auf: Dafür müsste aber ein anderes Rennen kippen

(Motorsport-Total.com) - Kehrt Imola regulär in den Formel-1-Kalender zurück? Das Rennen hatte als Großer Preis der Emilia-Romagna 2020 und 2021 ein überraschendes Comeback gefeiert, als die Serie nach Ersatzrennen für ausgefallene Grands Prix gesucht hat. Doch nun scheint man auch dauerhaft wieder ein Teil des Kalender sein zu wollen.

Max Verstappen beim Start zum Formel-1-Rennen in Imola © Motorsport Images
Imola möchte gerne langfristig im Kalender vertreten sein

Wie 'The Race' berichtet, hat Italiens Premierminister Mario Draghi den italienischen Motorsportverband ACI damit beauftragt, einen Deal mit der Formel 1 einzufädeln.

Dem Vernehmen nach geht es um einen Deal in Höhe von 20 Millionen Euro, der zu einem Großteil von der Regierung und zu einem Viertel von der Region Emilia-Romagna gestemmt werden soll. Der Rest kommt von einem regionalen Konsortium namens CON.MI und dem Verband selbst.

Das Geld soll reichen, um Imola einen Platz bis 2025 im Kalender zu garantieren. Allerdings gilt es als unwahrscheinlich, dass das Rennen im neuen Kalender für 2022 auftauchen wird, der am kommenden Freitag veröffentlicht werden soll.


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Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, dass die Formel 1 das Rennen von Frankreich in Le Castellet zugunsten von Imola streichen könnte, doch das scheint mittlerweile vom Tisch. Frankreich wird noch einmal im Kalender auftauchen, weswegen für Imola schlicht kein Platz mehr ist.

Imola würde nur aufrücken, sollte ein anderes Rennen ausfallen. Doch die Chance besteht durchaus: Denn das Rennen in Schanghai soll nach zwei Jahren wieder regulär im Kalender auftauchen, gilt aber als Streichkandidat. Es kommt darauf an, ob der Grand Prix wieder vor vollen Tribünen ausgetragen werden kann - ansonsten hätten die Organisatoren wohl wenig Interesse daran.


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Bei den Olympischen Winterspielen in Peking im Frühjahr werden strenge Gesetze gelten. Zuschauer dürfen nur aus der Volksrepublik selbst kommen, alle Beteiligten selbst dürfen nur geimpft oder mit 21-tägiger Quarantäne anreisen und müssen den gesamten Event über vor Ort bleiben.

Findet China statt, stehen die Chancen für Imola schlecht. Auch andere Ersatzrennen wie Portimao oder Istanbul haben keinen Platz im Kalender gefunden.

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