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HRT: Clos zieht sich achtbar aus der Affäre

Dani Clos hinterließ beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi einen starken Eindruck - Der Spanier war nicht viel langsamer als die HRT-Stammpiloten Daniel Ricciardo und Tonio Liuzzi

(Motorsport-Total.com) - Der Spanier Dani Clos ließ beim ersten Tag der Young-Driver-Tests in Abu Dhabi im HRT-Boliden immerhin die beiden Marussia-Virgin-Piloten Charles Pic (+ 6,919 Sek.) und Alex Quaife-Hobbs (+ 7,281) hinter sich und reihte sich auf Platz zwölf ein. Auf die Bestzeit fehlten dem GP2-Teamkollegen von Christian Vietoris bei Racing-Engineering 5,318 Sekunden. Er kam auf 68 Runden.

Dani Clos

Dani Clos kam im HRT-Boliden rasch auf ein ordentliches Tempo Zoom

Die Strecke war aufgrund der hohen Temperaturen im Vergleich zum Samstagabend, als das Qualifying stattfand, vermutlich trotz der zusätzlichen Gummischicht durch die Rennen am Sonntag eine Spur langsamer. Mit seiner Bestzeit von 1:45,329 Minuten ist Clos damit im Bereich der Stammpiloten Daniel Ricciardo und Tonio Liuzzi, die im Zeittraining auf die Zeiten 1:44,461 und 1:45,159 kamen. Der Vergleich ist aber nur bedingt repräsentativ.

Vergleichstests mit der Hinterrad-Aufhängung

Der Spanier, der die GP2-Saison am vergangenen Wochenende als Achter abschloss, absolvierte am Morgen Aerodynamik-Tests, dann probierte er die Reifenmischungen 'supersoft', 'soft' und 'medium' aus. Am Nachmittag testete er unterschiedliche Einstellungen bei der Hinterrad-Aufhängung und konzentrierte sich einmal mehr auf Reifentests.


Fotos: HRT, Young-Driver-Test in Abu Dhabi


"Ich bin mit dem heutigen Test sehr glücklich", zieht der 23-Jährige ein positives Fazit. "Zunächst musste ich mich an das Auto gewöhnen, denn es ist drei Jahre her, als ich das letzte Mal ein Formel-1-Auto fuhr - und der Schritt von der Formel 1 ist doch recht spürbar. Am Morgen führten wir unterschiedliche Aerotests durch und ich denke, dass wir einige für das Team nützliche Informationen gesammelt haben. Wir testeten auch die drei Reifenmischungen, wodurch ich Performance und Verhalten vergleichen konnte, um meinen Fahrstil an die Bedingungen anzupassen."

Am Nachmittag bemühte sich Clos weiterhin darum, Daten für das Team zu sammeln. "Wir führten ein paar unterschiedliche Tests mit dem Heck durch, um so viele Daten wie möglich herauszuholen. Die Planung verlief gut, wie auch die Verständigung mit dem Team. Wir haben beim Auto ein gutes Performanceniveau erreicht und ich denke, dass das Team sowohl auf, als auch neben der Strecke mit mir zufrieden war. Ich bin zuversichtlich, dass wir damit eine solide Basis für die Zukunft gelegt haben. Es war eine großartige Erfahrung. Nicht nur, weil ich ein Formel-1-Auto gefahren habe. Es ist auch fantastisch, dass das mit einem spanischen Team passiert ist."

Clos gewöhnte sich rasch an die Formel 1

Renningenieur Xavier Marcos gibt Einblicke in die Vorbereitung des Young-Driver-Tests: "Die Planungen für den heutigen Test waren recht umfangreich, daher begannen wir früh mit der Arbeit. Am Morgen ging es zunächst darum, dass sich der Fahrer wohlfühlt. Er benötigte aber nur ein paar Stints, bis dies der Fall war."

"Die Kommunikation mit dem Fahrer verlief flüssig und die absolvierte Arbeit war positiv." Xavier Marcos

"Dann begannen wir mit Aerodynamik-Anpassungen und Reifentests und konzentrierten uns darauf, die Traktion des Autos am Nachmittag zu verbessern. Wir fuhren ständig kurze Stints und testeten unterschiedliche Aspekte, wodurch wir jede Menge Daten sammelten, die uns beim nächstjährigen Auto zu gute kommen werden. Die Kommunikation mit dem Fahrer verlief flüssig und die absolvierte Arbeit war - obwohl wir die Daten noch durchgehen müssen - positiv."

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