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Horner freut sich über Ecclestone-Urteil: "Tolle Neuigkeiten"

Wie Red-Bull-Teamchef Christian Horner auf das Gerichtsurteil im Londoner Ecclestone-Prozess reagiert und warum ihn die Formel 1 jetzt so dringend braucht

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat vor dem Londoner Höchstgericht einen bitter-süßen Sieg errungen. Der Brite war von Constantin Medien auf 140,4 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt worden, weil ihm der Medienkonzern vorwirft, den Verkaufspreis der Formel-1-Anteile 2006 absichtlich unterbewertet zu haben und das Unternehmen damit um zehn Prozent des Verkaufspreises gebracht zu haben.

Christian Horner, Bernie Ecclestone

Christian Horner und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sind enge Vertraute Zoom

Obwohl dieser Vorwurf für den Richter nicht beweisbar war, wird Ecclestone im Urteilsspruch beschuldigt, im Zuge des Formel-1-Verkaufs mit Gerhard Gribkowsky einen Beamten bestochen zu haben. Schlechte Vorzeichen für den Ende April beginnenden Strafprozess in München, wo Ecclestone genau das wiederlegen wird müssen.

Dennoch sieht Red-Bull-Teamchef Christian Horner das Londoner Urteil gegenüber der 'BBC' als "gute Nachrichten für die Formel 1 und großartige Nachrichten für Bernie." Der Brite ist mit Ecclestone befreundet, der in ihm sogar einen potenziellen Nachfolger sieht.

Horner will davon aber nichts wissen: "Das Business braucht in jetzt, da wir durch die großen Reglementänderungen gerade eine schwierige Zeit durchmachen. Die Formel 1 braucht Bernie Ecclestone mehr denn je."

Erst kürzlich meinte der 40-Jährige, er würde niemand in Betracht ziehen, Ecclestones Nachfolger zu werden, und wünsche sich, dass dieser noch 20 Jahre im Amt bleibt." Dann wäre der Formel-1-Zampano 103 Jahre alt.