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Hamilton: Ferrari-Wechsel derzeit keine Option

Lewis Hamilton schätzt Fernando Alonso als Fahrer - Ein Wechsel zu Ferrari steht derzeit aber nicht auf der Agenda des Briten

(Motorsport-Total.com) - Enge Freunde werden Lewis Hamilton und Fernando Alonso wohl nie werden, doch zwischen den beiden Ausnahmekönnern herrscht mittlerweile tiefer Respekt. Im Jahr 2007 entbrannte die Rivalität zwischen dem zweifachen Weltmeister und dem damaligen Rookie. Die internen Duelle kosteten McLaren schließlich den Weltmeistertitel. Seither ist einige Zeit vergangen. Auf dem Nürburgring beispielsweise ging Hamilton in der Mercedes-Arena außen an Alonso vorbei. Der Brite schwärmte im Anschluss an das Rennen von dem Manöver, doch der geschlagene Spanier war nach dem zweiten Platz nicht zu enttäuscht und lächelte auf dem Podium.

Lewis Hamilton, Fernando Alonso

Fernando Alonso und Lewis Hamilton genießen ihre Duelle auf der Strecke

Die spanische Zeitung 'AS' hat bei Hamilton nachgefragt, ob er sich vorstellen könnte, eines Tages bei Ferrari zu fahren. "Im Moment habe ich diesbezüglich keine Pläne. Das strebe ich derzeit nicht an oder fühle, dass ich es einmal tun muss."

"Wir reden aber über ein fantastisches Team und man weiß nie, was in der Zukunft passieren wird." Klarerweise würde kein Pilot kategorisch ausschließen, für den berühmtesten Rennstall der Welt zu fahren. Aktuell kommt das für Hamilton aber nicht in Frage.

¿pbvin|512|3933||0|1pb¿Alonso hat bei den Roten einen Vertrag bis 2016, während Felipe Massa noch bis Ende 2012 gebunden ist. Auch wenn Ferrari davon nicht spricht, ist Alonso die klare Nummer eins im Team. Jeder andere Pilot würde die zweite Geige spielen. Hamilton ist bereits ein Jahr an der Seite des 30-Jährigen gefahren.

Obwohl es 2007 einige Reibereien gab, sagt der Brite heute: "Als Pilot habe ich viel von ihm gelernt. Ich konnte meinen Fahrstil verbessern, weil ich ihn als Teamkollegen hatte. Er ist ein unglaublich schneller Fahrer mit einem außergewöhnlichen Talent. Du weißt, dass er immer sein Bestes geben wird."