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Grand Prix in Miami: Anrainer stellen sich gegen die neuen Pläne

Nachdem der erste Entwurf bereits verworfen wurde, können die Anrainer in Miami auch einem neuen Plan der Miami Dolphins nicht zustimmen

(Motorsport-Total.com) - Die abgeänderten Pläne eines Formel-1-Rennens in Miami stoßen erneut auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Nachdem die Downtown-Pläne bereits verworfen wurden und ein neuer Plan gemeinsam mit dem Football-Team Miami Dolphins ausgearbeitete wurde, kam es bei einer Bürgerversammlung zu großem Protest der Anrainer.

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Der Grand Prix, der ursprünglich in der Innenstadt geplant war, sollte nun auf das Gelände rund um das Hard Rock Stadion der Dolphins verlegt werden. Der Besitzer des NFL-Teams, Stephen Ross, ist gleichzeitig der Promoter des Rennens.

Die Location rund um das Stadion ist attraktiv, da es weniger behördliche Genehmigungen für das Rennen bedürfe. Schließlich würde die Rennstrecke zum großen Teil auf dem Gelände angelegt werden, dass den Dolphins gehört. Der Verein darf darauf jegliches Event austragen.

Nur ein Abschnitt von rund einem Kilometer würde südlich des Stadions über die öffentliche Straße entlang der Northwest 199th Street führen. Für diesen Bereich bräuchten die Promoter die Genehmigung der örtlichen Behörden.

Am Dienstagabend fand ein Treffen der Dolphins mit Anrainern der Miami Gardens statt. Laut einem Bericht des 'Miami Herald' kam eine Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Lärmbelästigung durch die Formel-1-Autos in etwa dem Start eines Jets entspreche und über 120 Dezibel übersteigen würde.


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Die Bewohner könnten laut der Untersuchung daher permanente Hörschäden davontragen. Unter den rund 100 Anwesenden machte sich eine negative Stimmung breit. Eine Frau meldete sich zu Wort und meinte, die Formel 1 habe in dieser "Schlafzimmer-Gemeinde" nichts zu suchen. Für sie ergeben die Pläne keinen Sinn, berichtet 'Local10.com'.

Dolphins-Direktor Marcus Bach-Armas hatte dem einiges entgegenzusetzen. Er unterstrich vor allem die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Rennens: "Das ist gleichbedeutend mit einem Super Bowl, der jedes Jahr wiederkehrt."

Er versprach, gemeinsam mit der Gemeinde und den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass der Plan jegliche negative Auswirkung minimieren werde. Landrätin Barbara Jordan, die das Treffen organisierte, stellt sich dagegen: "Das hat meine Position, ein klares Nein, gefestigt."

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