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  • 15.04.2011 · 18:01

  • von Roman Wittemeier & Dieter Rencken

Glock: "Es liegt nur am Abtrieb"

Timo Glock über die Wartezeit bis zum großen Türkei-Update am Marussia-Virgin: "Unser Paket müss größer ausfallen als jenes der anderen"

(Motorsport-Total.com) - Timo Glock erlebte keinen guten Freitag in China. Der Deutsche verlor am Vormittag viel Zeit, weil an der Aufhängung seines Autos ein aufwändiger Umbau stattfand, am Nachmittag konnte Glock wegen eines Motorenwechsels nur zwölf Runden drehen. Der Speed reichte nicht einmal, um HRT oder seinen Teamkollegen Jerome D'Ambrosio zu schnappen.

Timo Glock

Timo Glock konnte am Freitag in Schanghai nur wenige Runden drehen

"Wir sind auf dem gleichen Stand wie in Melbourne und Malaysia. Es gibt derzeit keinen Grund, warum wir hier neue Teile dabei haben sollten", sagt Glock. "Wir müssen auf unser Update warten, das in der Türkei kommen wird." Von dieser Ausbaustufe erhofft man sich einen deutlichen Schritt nach vorn.

"Ich habe ein paar Bilder davon gesehen. Mir fallen da keine allzu großen Unterschiede auf. Aber es gibt Veränderungen an den Endplatten, eine höhere Nase und so weiter", berichtet der Odenwälder. "Der Frontflügel bleibt ähnlich. Die Endplatten sind etwas anders, das obere Blatt wohl auch."

"Der Unterboden wird komplett neu sein, wir bekommen auch einen neuen Auspuff", beschreibt Glock die nicht sichtbaren Veränderungen für den MVR-02. "Alle bringen umfangreiche Neuerungen in der Türkei. Unser Paket muss deutlich größer ausfallen als jenes der anderen Teams, damit wir einen Schritt nach vorn machen können."

"Unser Auto ist kein Reifenfresser, oder so. Da ist alles in Ordnung. Wir konnten in Malaysia eine Zweistopp-Strategie fahren", sagt der Deutsche, der auch mit der grundsätzlichen Balance seines Boliden leben kann. "Es liegt nur am Abtrieb. Wenn wir mehr Downforce haben, dann wird uns das helfen."