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  • 15.04.2011 · 12:43

  • von Fabian Hust

Marussia-Virgin unzufrieden: Zu viele Probleme

Wegen technischer Probleme konnten Timo Glock und Jerome D'Ambrosio am Freitag nicht so ausgiebig wie erhofft üben

(Motorsport-Total.com) - Das Marussia-Virgin-Team beendete das 2. Freie Training zum Großen Preis von China in Schanghai auf den Plätzen 22 und 23. Jerome D'Ambrosio fehlten 6,320 Sekunden auf die Bestzeit, bei Timo Glock waren es 7,059 Sekunden - der Abstand auf die Konkurrenz war groß.

Timo Glock

Timo Glock plagten am Vormittag und am Nachmittag technische Probleme

"Ich bin mit meiner Leistung heute ganz glücklich", so D'Ambrosio. "Es ist aus diesem Grund schade, dass uns ein paar Probleme ereilt haben und uns davon abgehalten haben, uns weiter zu verbessern. Insbesondere war ich nicht in der Lage, das Maximum aus meinem Versuch mit weichen Reifen zu holen. Hoffentlich können wir morgen mit etwas mehr Glück dorthin zurückkehren, wo wir uns erwarten."

"Kein großartiger Tag", so Glock. "Wir fuhren heute nicht allzu viel, da wir viele technische Probleme hatten. Im ersten Training hatte ich ein Problem am Heck und konnte nicht viel tun. Im zweiten Training hatte ich ein Problem mit dem Motor, ich fuhr aus diesem Grund lediglich rund zwölf Runden und war nicht in der Lage, am Setup zu arbeiten, was extrem frustrierend ist."

"Unser Rennwochenende hier in China hat nicht gerade besonders viel versprechend begonnen", so Teamchef John Booth. "Heute Morgen warteten wir darauf, dass sich die Bedingungen auf der Strecke verbesserten. Und als wir endlich unsere ersten gezeiteten Versuche unternahmen, bekam Timo ein mechanisches Problem."


Fotos: Marussia-Virgin, Großer Preis von China, Freitag


"Heute Nachmittag gab es bei Timo nach lediglich zwölf Runden ein Problem mit dem Motor, was ihn dazu zwang, die zweite Hälfte der Einheit in der Garage zu verbringen. Er war aus diesem Grund nicht in der Lage, mit dem weichen Reifen zu fahren und seine Rundenzeit verbessern, was sich an seiner heutigen Position widerspiegelt."

"Jerome hatte am Nachmittag eine bessere Einheit und machte gute Fortschritte. Aber kurz vor seinem Versuch auf weichen Reifen bemerkten wir, dass der Unterboden stark beschädigt war. Die Beschädigung war nicht so stark, dass er hätte nicht mehr fahren können, aber das war dann natürlich kein repräsentativer Versuch. Hoffentlich können wir all das Pech heute aus dem Weg räumen und morgen besser zeigen, wo wir hier wirklich stehen."