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Glock: Der Kampf mit dem Wind

Ein windiges Qualifiying machte es Timo Glock schwierig, dennoch stellte er seinen Marussia-Virgin auf einen soliden 20. Startplatz

(Motorsport-Total.com/Sky) - Für Timo Glock war Q1 auch beim Heimrennen die erwartete Endstation. Der Deutsche konnte mit Position 20 erneut seinen Teamkollegen bezwingen und lag sogar vor dem Lotus von Karun Chandhok.

Timo Glock

Timo Glock war mit der eigenen Leistung zufrieden, mit dem Auto weniger Zoom

"Ich war mit meiner Leistung auf jeden Fall zufrieden, mit dem Auto aber keinesfalls", erklärt Glock nach dem Ende in Q1 und beschreibt die Probleme mit dem Marussia-Virgin: "Das Auto ist sehr unkonstant. Ich kann keine hundertprozentige Runde fahren, weil ich nie weiß, wie sich das Auto verhält. Auf der Bremse ist das Auto sehr unruhig."

"Ich hatte viele kleine Fehler in meiner Runde, in denen das Auto immer wieder ausgebrochen ist. Es hätte deutlich schneller sein können", bedauert Glock und ahnt, woran es liegen könnte: "Ich glaube das liegt am Wind. In Silverstone war es auch windig. Das liegt uns nicht besonders."

Timo Glock

Der Marussia-Virgin verhielt sich unkonstant und war unruhig Zoom

Dennoch genießt er das Heimrennen: "Es ist schön, es ist eine meiner Lieblingsstrecken." Das von Sebastian Vettel gewünschte Podest, bestehend aus Michael Schumacher, Glock und ihm selbst, scheint damit unrealistisch. "Er müsste einen dritten Red Bull aus der Garage holen. Dann müssten wir aber noch darum streiten, wer ganz oben steht", scherzt Glock.

Gänzlich unzufrieden ist der Marussia-Virgin-Pilot aber nicht. "Ich bin vor einem Lotus und vor meinem Teamkollegen und habe damit das Maximum erreicht", bilanziert der Deutsche, der am Nürburgring schon viele erfolgreiche Rennen fahren konnte. Vielleicht trägt das Eifelwetter am Sonntag ja seinen Teil bei, um Glock weiter vor zu "spühlen".

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