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Gerhard Berger: Red-Bull-Audi-Team wäre "fantastisch"

Ex-Toro-Rosso-Besitzer und Mateschitz-Freund Gerhard Berger bestätigt, dass Audi beim Red-Bull-Team ein Thema ist und glaubt an den Erfolg eines Audi-Einstiegs

(Motorsport-Total.com) - Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' versuchte Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, sein Red-Bull-Formel-1-Team ab 2017 an Audi zu verkaufen - nach Ex-Ferrari-Boss Luca di Montezemolo deutet nun auch Gerhard Berger, ehemaliger Mitbesitzer des kleinen Red-Bull-Teams Toro Rosso an, dass dies tatsächlich der Fall war.

Christian Horner, Gerhard Berger

Gerhard Berger besucht in Barcelona das Red-Bull-Team und Christian Horner Zoom

"Schon in meinen Toro-Rosso-Zeiten hat er versucht, Audi oder die Volkswagen-Gruppe zu überreden, in die Formel 1 zu kommen", wirft der Österreicher, dessen Spedition zu 50 Prozent im Besitz von Mateschitz steht, gegenüber 'Sky Sports F1' ein. "Ein paar Mal war es knapp, aber am Ende ist es nie passiert."

Red-Bull-Audi: Berger outet sich als Fürsprecher

Berger hat laut eigenen Angaben "Zweifel", dass es bald zu einem Einstieg der Volkswagen-Gruppe beim einstigen Weltmeisterteam kommen wird, er bestätigt aber, "dass es viel Diskussionen gibt". Der 55-Jährige, der vor etwas mehr als einem Jahrzehnt bei BMW als Motorsportdirektor fungierte, glaubt, dass ein derartiges Engagement sinnvoll wäre.

"Ich denke, dass es eine fantastische Beziehung wäre, denn das Red-Bull-Team ist immer noch sehr konkurrenzfähig, schließlich hat man ja in den vergangenen Jahren vier Mal beide WM-Titel gewonnen. Es liegt also sehr viel Potenzial brach. Auf der anderen Seite haben wir die Volkswagen-Gruppe, die als Premium-Marke über die technische Ressourcen verfügt und in der Lage wäre, es mit Mercedes aufzunehmen."

Derzeit leidet Red Bull unter der schwachen und unzuverlässigen Antriebseinheit von Renault. Berger legt dem österreichischen Team mit Sitz in Milton Keynes die Trennung von den Franzosen nahe: "Mercedes hat in den vergangenen zwei Jahren die Latte höher gelegt, Renault hat aber nicht investiert und die Herausforderung nicht angenommen. Ich zweifle daran, dass sie den Rückstand aufholen können. Aber Volkswagen würde das als frischer Neueinsteiger meiner Meinung nach schaffen. Ich bin sicher, dass das auch für Red Bull eine gute Geschichte wäre."

Bei Renault spitzt sich Lage weiter zu

Daniel Ricciardo

Während die Gerüchteküche brodelt, wird bei Ricciardo der vierte Motor eingebaut Zoom

Die aktuellen Ereignisse in Barcelona wirken sich mit Sicherheit nicht positiv auf die Ehe zwischen Red Bull und Renault aus. Bei Daniel Ricciardo, der das Freie Training mit einer älteren Antriebseinheit begann, bei der beim Qualifying in China ein Wasserleck aufgetreten war, musste im zweiten Training bis fünf Minuten vor Schluss zusehen: Seine Mechaniker bauten den vierten und damit letzten Motor ein, den der "Aussie" ohne Strafe einsetzen darf.

"Wir haben an diesem Wochenende noch keinen Motorwechsel gemacht, also haben wir uns gedacht, wir machen als kleine Aufwärmübung jetzt mal einen", gibt sich Teamchef Christian Horner gegenüber 'Sky Sports F1' sarkastisch. Der wahre Grund: "Leider hält der China-Motor den Tag nicht durch."

Dem Briten ist bewusst, dass die erste Strafe wegen eines Motorwechsels nur noch eine Frage der Zeit ist. "Insgesamt hoffe ich, dass wir dieses Wochenende und Monaco noch ohne Motorenstrafen überstehen", prophezeit er. "Denn dort kann man eine Rückversetzung am wenigsten brauchen. Wir werden sehen - das ist der vierte Motor in fünf Rennen. Es wird also nicht mehr lange dauern."

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