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Galgenhumor: So reagiert Vandoorne auf Nico Hülkenbergs Nominierung

Warum auch Stoffel Vandoorne ein möglicher Ersatzfahrer für Racing Point gewesen wäre und wie er mit dem Zuschlag für Nico Hülkenberg umgeht

(Motorsport-Total.com) - Wenn Racing Point in der Formel-1-Saison 2020 einen Ersatzmann braucht, dann kann das Team einen der beiden Mercedes-Reservisten Esteban Gutierrez oder Stoffel Vandoorne ins Auto setzen. Theoretisch. Praktisch hat sich Racing Point nun bereits zum wiederholten Mal gegen die vertraglich zugesicherte Möglichkeit entschieden, und für Nico Hülkenberg. Der Deutsche vertritt beim Eifel-Grand-Prix am Nürburgring spontan Lance Stroll.

Stoffel Vandoorne

Mercedes-Ersatzmann Stoffel Vandoorne durfte nicht bei Racing Point einspringen Zoom

Vandoorne trägt diese Entscheidung mit Fassung, und beweist Galgenhumor: In den sozialen Medien veröffentlichte er ein Foto von sich selbst, vermutlich im Hotel, vor einem Laptop sitzend, mit einem Controller in der Hand. Dazu schrieb er: "Dann ist es halt [Call of Duty] ... Viel Spaß, Nico Hülkenberg."

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer bestätigt indes bei 'Sky', dass Vandoorne zumindest in Betracht gezogen wurde, letztlich aber vieles für Hülkenberg gesprochen habe.

"Stoffel ist unser offizieller Ersatzfahrer, und er ist hier vor Ort. Doch Nico hat das Auto schon einmal bewegt", erklärt Szafnauer. Und weil sich auch Hülkenberg bereits in der Region befunden habe, um am Wochenende als TV-Experte aufzutreten, sei die Wahl letztlich auf ihn gefallen. "Das hat die Entscheidung einfacher gemacht", meint Szafnauer.

Trotzdem blieb Hülkenberg vor dem Formel-1-Qualifying nur wenig Zeit, sich auf seinen Einsatz einzustellen. Immerhin: "Er hatte vorab eine Besprechung [mit den Ingenieuren], weil er rechtzeitig hier war", sagt Szafnauer. Hülkenbergs Sitz habe Racing Point in diesem Jahr grundsätzlich immer an jeder Rennstrecke dabei.


Fotos: Nico Hülkenberg, Grand Prix der Eifel


Einziges, aber großes Handicap für Hülkenberg: "Er hat das [aktuelle] Auto noch nie auf dieser Strecke gefahren. Er kennt den Kurs und das Fahrzeug, aber nicht in Kombination."

Dieser Erfahrungsrückstand rächte sich im Qualifying: Hülkenberg belegte mit einem Rückstand von 1,7 Sekunden den letzten Platz.

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