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Frust und Freude über P10 und 11 bei RenaultF1

Jenson Button und Jarno Trulli waren im Anschluss an das Qualifying teils mehr, teils weniger zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Zum fünften Mal in dieser Saison musste sich Jarno Trulli in der Qualifikation zum Großen Preis von Japan heute in Suzuka seinem britischen Teamkollegen geschlagen geben. Während Button in seinem R202 eine Zeit von 1:33.429 Minuten für die 5,8 Kilometer lange Strecke benötigt hatte und sich damit Startposition 10 sicherte, war sein Stallgefährte einen Tick langsamer gewesen. Jarno Trulli hatte seine schnellste Runde in 1:33.547 Minuten realisiert, was ihm Startplatz 11 einbrachte.

Jenson Button (Renault)

Button fuhr in der Qualifikation hart, hätte aber noch zulegen können

"Das war ein gutes Qualifying für mich, verglichen zu den letzten beiden Rennen, Monza und Indianapolis. Es ist toll, wieder in der Top 10 zu stehen", freute sich Jenson Button. "Während der Session lief für mich alles wie am Schnürchen und ich hätte sogar noch etwas zulegen können. Ich hatte auf keinen meiner Versuche Probleme, außer dass ich einen Fehler in der Schikane beim letzten Versuch machte, wodurch ich querkam und etwas Zeit liegen ließ. Zum Glück konnte ich das aber in den letzten beiden Sektoren wieder aufholen."

"Ich bin über den Verlauf meiner Qualifikation heute ziemlich enttäuscht, denn das Wochenende hatte eigentlich viel versprechender ausgesehen", machte Jarno Trulli deutlich, dass er alles andere als zufrieden war. "Im ersten Teil der Session lief es gut, doch nach der Unterbrechung [auf Grund von Allan McNishs Unfall und der dadurch notwendig gewordenen Instandsetzungsmaßnahmen an der Strecke; Anm. d. Red.] konnte ich einfach nicht mehr mit den anderen, die in der Zwischenzeit schneller waren, mithalten. Jetzt kann ich nur nach vorn schauen und mein Bestes im Rennen geben."

Pat Symonds, Technikdirektor: "Wir hätten eigentlich beide Autos in die Top 10 stellen können sollen. Was Jarno angeht, so haben wir ihm aus Zuversicht erlaubt nur drei Runs zu fahren, um so Reifen für das Rennen zu sparen. Unglücklicherweise hat er während seiner beiden Versuche nach der Unterbrechung keine gute Runde mehr hinbekommen, weshalb er auf Platz 11 zurückfiel während die Strecke immer besser wurde. Jenson hatte auf Grund der roten Flagge einen Versuch abbrechen müssen, doch er konnte später einige starke Runs fahren und erreichte so Startposition 10. Er hat auf seiner letzten fliegenden Runde unglaublich viel Glück gehabt, denn die Telemetriedaten zeigten uns ein Problem an, doch er konnte die Ziellinie noch überqueren bevor er anhalten musste."

Denis Chevrier, Leiter der für den Motor zuständigen Abteilung: "Bis zur Unterbrechung der Session sah alles viel versprechend aus. Wir hatten einen produktiven Vormittag gehabt und dachten die Qualifikation würde gut für uns verlaufen, doch wir wussten natürlich auch, dass die Top-Teams zulegen würden. Vielleicht entwickeln sich die Dinge dafür ja morgen zu unseren Gunsten."

Motorsport-Total Business Club

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