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Formel 1 USA 2015: Nico Rosberg ohne Q3 auf Pole-Position

Doppel-Pole für Mercedes: Nico Rosberg reicht die Q2-Bestzeit, um in Austin ganz vorne zu stehen - Red Bull erster Verfolger - Crash von Carlos Sainz

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg steht beim Grand Prix der USA in Austin, Texas (Formel 1 2015 live im Ticker), auf Pole-Position. Der Mercedes-Fahrer entschied am Sonntagmorgen (Ortszeit) das auf zwei (statt drei) Segmente verkürzte Qualifying für sich und hat damit für das Rennen, das um 20:00 Uhr deutscher Zeit gestartet werden soll, die beste Ausgangsposition.

Nico Rosberg, Lewis Hamilton, Daniel Ricciardo

Lewis Hamilton, Polesetter Nico Rosberg und Daniel Ricciardo in Austin Zoom

Rosberg markierte in Q2 eine Bestzeit von 1:56.824 Minuten und war damit um 0,105 Sekunden schneller als Teamkollege Lewis Hamilton. Hamilton leistete sich in Q2 einen Dreher, doch das war nicht entscheidend. Als Q3 beginnen hätte sollen, waren die Silberpfeile schon unterwegs in Richtung Boxenausfahrt, wurden aber in letzter Sekunde zurückgepfiffen - weil Q3 zunächst verschoben, dann nach einer Inspektionsrunde von Bernd Mayländer im Safety-Car ganz abgesagt wurde.

"Gut gelaufen heute Morgen", freut sich der Polesetter. Es seien "echt schwierige Bedingungen mit richtigen Pfützen auf der Strecke" gewesen: "Wenn man die erwischt, bricht das Auto unkontrollierbar aus. Mich hat's auch erwischt." Hamilton ist enttäuscht über das vorgezogene Ende, hatte eigentlich vor, die Pole noch einmal anzugreifen: "Ich habe mich schon auf eine Attacke am Ende gefreut." Trotzdem sagt er: "Es hat Spaß gemacht."

Aber auch Rosberg war noch nicht am Limit: "Ich fühlte mich wohl im Auto", berichtet der Deutsche, der zum 19. Mal in seiner Karriere auf Pole steht. "Ich bekam auf gebrauchten Reifen eine gute Runde hin, weil ich für Q3 frische Reifen haben wollte. Mit einem neuen Satz Reifen wäre nochmal was gegangen. Ich fühle mich aber bei allen Bedingungen gut. Das gilt auch für das Auto. Es läuft super - egal ob im Regen, auf Intermediates oder im Trockenen."

Dritter wurde (bereits mit 1,145 Sekunden Rückstand) Daniel Ricciardo (Red Bull). Nach seiner Bestzeit in Q1 (vor Rosberg und Hamilton) hatte sich der Australier insgeheim mehr ausgerechnet: "In Q1 sah es sehr gut aus, da fühlten wir uns stark. Dann regnete es stärker, damit hatten wir mehr Probleme als Mercedes. Aber Platz drei ist eine gute Ausgangsposition. Einige der schnelleren Autos stehen weiter hinten, als sie eigentlich sollten. Das wollen wir ausnutzen."

Ricciardo spricht damit vermutlich die beiden Ferraris an, die wegen Motorwechsel um je zehn Positionen nach hinten wandern - Sebastian Vettel (+1,772) vom fünften, Kimi Räikkönen (+2,879) vom achten Platz. Vettel leistete sich in Q1 einen Mauerkuss, konnte danach nicht mehr auf die Strecke gehen und schaffte als 15. gerade noch so den Cut. Dass Q3 nicht mehr gefahren wurde, begrüßt der viermalige Weltmeister: "Es war die richtige Entscheidung."

"Die Gischt ist das größte Problem", findet Räikkönen, dem es zwischendurch laut Boxenfunk "zu dunkel" war. Auch Daniil Kwjat (4./Red Bull/+1,610) hatte am Ende von Q1 keine Freude mehr damit, noch fahren zu müssen. Und Routinier Felipe Massa (9./Williams/+3,175) meint: "Es war zu gefährlich. Ich habe mich ein paar Mal gedreht. Sie sind ein bisschen zu viel Risiko eingegangen. Ich hoffe, dass sie im Rennen anders entscheiden, sonst haben wir einen großen Unfall."

So einer blieb im Qualifying zum Glück aus. Einen kaputten Frontflügel und viel Arbeit in Form von einer gebrochenen Radaufhängung bescherte allerdings Carlos Sainz den Toro-Rosso-Mechanikern - noch bevor er seine erste Zeit setzen konnte. Ursache: Aquaplaning. "Da bist du nur noch Passagier", seufzt er. Groß war die Enttäuschung auch bei Papa Carlos sen., der sich an der Box die Haare raufte und alles andere als erfreut war...

Die starke Regenform von Freitag konnte indes Force India konservieren und die Plätze sechs (Sergio Perez) und sieben (Nico Hülkenberg) einnehmen. Max Verstappen (Toro Rosso) wurde Zehnter, gefolgt von Romain Grosjean (Lotus) und Jenson Button (McLaren). Bitter aus Schweizer Sicht: Sauber brachte beim 400. Grand Prix kein Auto ins zweite Qualifying. Und Alexander Rossi (Manor-Marussia) entschied vor eigenem Publikum sein Stallduell für sich.

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