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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Vettel gesteht: Mit Ferrari "unter dem Strich gescheitert"

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Vettel über seinen Ferrari-Abschied +++ Was sich für ihn verändert hat +++ Wo steht Hamilton im Vergleich zu anderen Sportlern? +++

10:02 Uhr

Vettel: Bin mit Ferrari gescheitert

Los geht es heute mit Sebastian Vettel, der sich im Interview mit 'Die Zeit' zu seinem bevorstehenden Ferrari-Abschied geäußert hat. "Seit be­kannt ist, dass sich un­se­re We­ge tren­nen, ist die Si­tua­ti­on schon an­ders", gesteht er und erklärt: "Ich bin nicht mehr so in­vol­viert wie frü­her. Da­mit will ich jetzt nicht sa­gen, dass ich mei­ne Zeit ab­sit­ze. Aber ent­schei­dend ist jetzt wirk­lich nur, was unmit­tel­bar vor mir liegt."

"Al­les, was dar­über hin­aus­geht, darf mich nicht mehr in­ter­es­sie­ren, es bringt mir nichts und Fer­ra­ri auch nicht", erklärt der viermalige Weltmeister und ergänzt: "Wir als Team ha­ben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ex­trem viel probiert, aber un­ter dem Strich sind wir, wenn man es ganz hart for­mu­liert, geschei­tert - weil wir eben nicht [den Titel] ge­won­nen ha­ben."

"Ich glau­be, dass ich mei­nen An­teil dar­an hat­te und ha­be. Des­halb freue ich mich auch dar­auf, dass im nächs­ten Jahr et­was Neu­es be­ginnt", so Vettel. Selbstkritische und ehrliche Worte.

13:08 Uhr

Vettel: Spüre auch Selbstzweifel

Eine weitere spannende Aussage aus Vettels Gespräch mit 'Die Zeit'. Dort gesteht der viermalige Weltmeister: "Die­ses Jahr ist schwie­rig für mich. Ich spü­re auch Selbst­zwei­fel, weil ich, sa­gen wir es ru­hig, noch nicht auf ei­nen grü­nen Zweig ge­kom­men bin. Die Si­tua­ti­on ist auch nicht die ein­fachs­te: das Ver­hält­nis zwischen dem Team und mir, das ein we­nig ein­ge­fro­ren ist - ja, es ist nicht mehr die gro­ße Lie­bes­be­zie­hung. Trotz­dem sind mei­ne ei­ge­nen Er­war­tun­gen noch sehr hoch."

In der Weltmeisterschaft liegt Vettel trotz P3 zuletzt in der Türkei nur auf Rang 13. Es wäre sein schlech­tes­tes Endergebnis seit seinem Rookiejahr 2007, als er lediglich die halbe Saison bestritt und am Ende 14. in der WM wurde.


12:42 Uhr

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12:26 Uhr

Kommt der "Engine-Freeze" doch?

Eigentlich hatten Renault und Ferrari diesem Plan bereits eine Absage erteilt. Laut den Kollegen von 'auto motor und sport' kommt nun aber doch noch einmal Bewegung in den Plan von Red Bull. So könne es einen Kompromiss geben und die Entwicklung der Motoren nicht schon Ende 2021 sondern erst Anfang 2022 eingefroren werden. Außerdem solle das neue Reglement, wie auch immer das aussehen wird, von 2026 auf 2025 vorgezogen werden.

Wir bleiben natürlich an der Sache dran und schauen, was daraus wird!


12:02 Uhr

Kommt Ferrari in der WM noch einmal?

In Istanbul fuhr die Scuderia das beste Saisonergebnis 2020 ein und liegt nun nur noch 19 Zähler hinter McLaren auf P4. Sogar P3 in der WM scheint nicht mehr komplett unrealistisch. Macht man sich bei McLaren nun Sorgen? Teamchef Andreas Seidl erklärt, dass er in dieser Hinsicht immer "realistisch" gewesen sei. Man habe immer gewusst, dass Ferrari die Ressourcen habe, um zurückzuschlagen.

Für Seidl ist es daher "keine Überraschung", dass Ferrari sich in der WM kurz vor Schluss noch einmal zurückgemeldet hat. "Wie haben diese Kraft, die Ferrari hat, nie unterschätzt", stellt Seidl klar und erklärt: "Sie haben zwei tolle Fahrer und natürlich ein großartiges Team. Das ist die Realität." Klar ist aber, dass Istanbul für Ferrari auch nur ein positiver Ausreißer gewesen sein könnte.

Das wird sich in gut einer Woche in Bahrain klären.


11:39 Uhr

Vettel: Formel 1 ist zu perfekt geworden

Im gleichen Interview mit 'Die Zeit' hat der viermalige Weltmeister auch darüber gesprochen, welche Entwicklung der Formel 1 ihn in den vergangenen Jahren gestört hat. "Die For­mel 1 ist ei­ne Sport­art, in der man sehr ab­hän­gig ist von der Tech­nik. Auch schon für frü­he­re Zei­ten gilt: Hät­te man die bes­ten Fah­rer in das schlech­tes­te Au­to ge­setzt, wä­ren auch die vor­ne nicht mehr auf­ge­taucht", erklärt Vettel.

"Na­tür­lich kann ein Fah­rer nach wie vor ei­nen Un­ter­schied ma­chen. Aber in ei­ner Welt, die im­mer grö­ße­re Per­fek­ti­on an­strebt, lässt sich dar­über strei­ten, wie groß die­ser An­teil ist. Viel­leicht wür­de es der For­mel 1 gut­tun, wenn sie nicht im­mer so per­fekt wä­re", glaubt er und erklärt: "Sie ist im­mer ste­ri­ler ge­wor­den, ge­ra­de was das Fah­ren an­geht."

"Je­der Zen­ti­me­ter wird auf­ge­zeich­net mit On­board-Ka­me­ras, die Li­ni­en, die wir fah­ren, wer­den auf­ge­zeich­net, wir kön­nen ver­glei­chen, so­gar team­über­grei­fend mit den GPS-Da­ten. Mit mehr Mensch­lich­keit wä­re das Gan­ze viel­leicht manch­mal in­ter­es­san­ter", grübelt Vettel.


11:17 Uhr

Zandvoort hofft auf Rennen mit vollen Tribünen

Wo wir gerade beim Rennkalender sind ... 2020 wollte die Formel 1 eigentlich ihre große Rückkehr nach Zandvoort feiern. Daraus wurde wegen Corona bekanntlich nichts, nun hofft man auf 2021. Streckenchef Robert van Overdijk erklärt angesichts der Pandemie im Hinblick auf 2021: "Wir sollten natürlich vorsichtig sein, aber es sieht vielversprechend aus."

Er hoffe, dass man im September "vor hunderttausenden von Fans" fahren könne. "Wir gehen davon aus, dass die Welt dann viel besser als aktuell aussehen wird", so van Overdijk. Ziel sei es eindeutig, vor vollen Tribünen zu fahren. "Und wenn sich die Dinge ändern, dann werden wir uns zu dieser Zeit daran anpassen", erklärt er.

Wir drücken natürlich die Daumen, dass alles klappt!


10:56 Uhr

Formel-1-Managerin: Auch Monaco muss bezahlen!

2020 ist alles ein bisschen anders, aber im Normalfall müssen die Rennstrecken ordentlich blechen, um ein Formel-1-Rennen auszutragen - und zwar nicht zu knapp. Einzige Ausnahme, so hieß es bislang immer, sei Monaco. Das Traditionsrennen müsse als einziges im Kalender kein sogenanntes 'Race Fee' bezahlen.

Gegenüber 'RaceFans' betont Chloe Targett-Adams, offizieller Titel "Global Director of Race Promotion" der Formel 1, dass das so nicht stimme. Sie stellt klar: "All unsere kommerziellen Arrangements beinhalten ein 'Race Fee'. Das ist ein elementarer Teil unseres Businessmodels und beinhaltet auch Monaco."

Wie viel das Fürstentum zahlen muss, ist allerdings unklar.


10:35 Uhr

Keep Fighting Foundation kooperiert mit FIA

Die Keep Fighting Foundation der Schumacher-Familie kooperiert mit der FIA. Genauer gesagt geht es um das "Affordable & Safe Helmet Programme" des Weltverbands, das es sich zum Ziel gemacht hat, Motorradhelme zu produzieren, die den Sicherheitsstandards der UN entsprechen und gleichzeitig zum günstigen Preis von 20 US-Dollar zu haben sind. Gespendet wird das Geld für insgesamt 5.000 Helme. Gute Sache!