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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Marko freut sich: "Das war Vettel, wie wir ihn kennen"

Das war heute im Formel-1-Liveticker los: +++ Marko über Vettel: "Wandel in kurzer Zeit gelungen" +++ Mercedes nimmt Hamilton nach Baku-Verbremser in Schutz +++

16:43 Uhr

Marko erfreut: "Das war Vettel, wie wir ihn kennen"

"Das war Vettel, wie wir ihn kennen", meint Helmut Marko im Interview bei den Kollegen von 'auto motor und sport' zur Leistung von Sebastian Vettel in Baku. Der Deutsche konnte sein erstes Podium für Aston Martin einfahren, und die ersten Führungskilometer in Grün sammeln.

"Wie er schon auf das Podium gesprungen ist. Aber vor allem seine Überholmanöver. Die Kämpfe mit Gasly. Die erste Runde. Ich bin sehr erfreut, dass dieser Wandel in relativ kurzer Zeit gelungen ist", meint der Steirer. Er hofft, dass dieser Schwung nun anhält und dass die Dynamik im Team gegen Lance Stroll nicht zum Nachteil für den Deutschen wird.


Fotostrecke: Vettel Zweiter in Baku: Die schönsten Jubelfotos!

12:54 Uhr

Bernoldi: Schlechtes Verhältnis zu Verstappen

Erinnerst Du Dich noch an Enrique Bernoldi? Der Brasilianer kam mit der Unterstützung von Red Bull und Helmut Marko bei Arrows unter. Schon 2001 war der Steirer für seine direkte Art bekannt und gefürchtet unter jungen Piloten. Als ihm Bernoldi erklärte, dass er Weltmeister werden möchte, meinte Marko: "Wenn dich [Jos] Verstappen schlägt, fliegst du raus", erzählte er meinen brasilianischen Kollegen.

Dadurch entstand intern im Team große Spannung. Das ging unter anderem so weit, dass auch Sohn Max Verstappen, damals vier Jahre jung, das schlechte Verhältnis mitbekam. "Einmal, vor einem Rennen, kam Max zum Motorhome von Arrows und starrte mich an. Wahrscheinlich hat er gehört, wie sein Vater zu Hause schlecht über mich gesprochen hat, also hat er mich angestarrt."

"Dann ging er ins Bad", erinnert sich Bernoldi. "Ich hörte einige Geräusche aus dem Badezimmer. Ich ging hinein, um nachzusehen, und er war in die Toilettenschüssel getreten und sein Stiefel blieb stecken. Ich holte ihn heraus und gab ihn seiner Mutter."


12:04 Uhr

Video: Vettels Aufholjagd im Rückblick

In diesem Video hat die Formel 1 noch einmal einige sehenswerte Überholmanöver von Sebastian Vettel in Baku zusammengestellt. Der Deutsche schaffte es von Startplatz elf noch auf Rang zwei. Ein toller Sonntag für den viermaligen Weltmeister!

- Vettel-Podium täuscht über verpasste Strategiechance hinweg


11:59 Uhr

Mercedes: "Undercut" war die schnellste Lösung

Hätte Hamilton in Baku mit einer anderen Strategie gar den 99. Sieg einfahren können? Der Brite stoppte bereits in Runde 11 von gebrauchten Soft-Reifen auf frische Hards, Rennsieger Sergio Perez setzte hingegen auf den "Overcut" und stoppte in Runde 13. Noch besser funktionierte diese Strategie bei Sebastian Vettel, der Heppenheimer ging erst in Runde 18 an die Box.

Technikchef Mike Elliott erklärt, dass Mercedes einen "Undercut" der Konkurrenz verhindern wollte, daher holte man Hamilton früh herein. "Als die Lücke hinter uns größer wurde und wir an die Box kommen konnten, ohne hinter einem langsameren Auto herauszukommen, mussten wir diese Gelegenheit nutzen." Wäre Hamilton hingegen länger auf der Strecke geblieben, dann hätte Red Bull die Möglichkeit zum Undercut gehabt, so Elliott.

Denn: "Obwohl es im Fernsehen so aussah, als sei ein Overcut die bessere Lösung, war der Undercut in Wirklichkeit die schnellste Lösung. Der Grund, warum es sich für uns nicht ausgezahlt hat, war, dass wir einfach nicht schnell genug waren."


11:53 Uhr

Heute vor 14 Jahren ...

... konnte Lewis Hamilton seinen allerersten Sieg in der Formel 1 einfahren. In Kanada gewann der Rookie mit McLaren 2007. Ob er damals schon ahnte, dass er in Zukunft Michael Schumachers Siegrekord knacken wird können?

Aktuell hält der siebenmalige Champion übrigens bei 98 Triumphen in der Königsklasse. Schon im ersten Österreich-Rennen könnte er demnach die magische 100er-Schallmauer als erster Pilot überhaupt durchbrechen!


11:48 Uhr

Bottas-Debakel: Darum startete er nur auf P10

Schon im Qualifying hatte Valtteri Bottas keine Chance gegen Lewis Hamilton. Der Finne verlor in Q3 1,209 Sekunden auf den Briten, sein bislang mit Abstand größter Rückstand in dieser Saison. Zum Nachteil wurde Bottas eine interne Regelung bei Mercedes - nämlich dass diesmal Hamilton frei wählen durfte, ob er als Erster oder Zweiter auf die Strecke gehen möchte. Da er um den Windschatten-Vorteil in Baku wusste, war seine Entscheidung klar.

"An diesem Wochenende war also Lewis an der Reihe, und er entschied sich aufgrund des Vorteils des Windschattens, als Zweiter zu starten", erklärt Mike Elliott. Die Reihenfolge wurde vor Jahren per Münze entschieden, schilderte Mercedes-Teamchef Toto Wolff bereits kurz nach dem Rennen. Da die Mercedes-Fahrer allerdings Probleme beim Warm-up der Reifen hatten und nicht wie die Konkurrenz schon in der ersten Runde nach der Outlap aufs Ganze gingen, konnte der Kommandostand Bottas nicht richtig im Verkehr positionieren, so Elliott.

"Im allerletzten Run des Qualifyings war Valtteri tatsächlich in einer guten Position, um Windschatten zu bekommen. Er war auch auf einer wirklich schnellen Runde, wahrscheinlich nicht schnell genug für die Pole, aber schnell genug, um viel weiter vorne in der Zeitenliste zu stehen, aber leider hat die rote Flagge das zunichte gemacht."


11:11 Uhr

Debrief-Video Baku: Darum war Bottas so langsam

Hier gibt's die Langversion des Debrief-Videos von Mercedes zum Grand Prix von Aserbaidschan mit dem neuen Technischen Direktor Mike Elliott!

- Darum war Bottas in Baku deutlich langsamer als Hamilton


Mercedes: Darum war Valtteri Bottas in Baku so langsam

Mercedes-Technologiedirektor Mike Elliott analysiert den Baku-GP und erklärt, was es mit dem "magischen" Bremsknopf auf sich hat und wieso Valtteri Bottas so unterlegen war. Weitere Formel-1-Videos


11:10 Uhr

"Brake Magic": Änderungen bis zum nächsten Rennen

Es war eine der Szenen des Grand Prix von Aserbaidschan: der Verbremser von Lewis Hamilton nach dem Restart in Kurve 1. Eine Hand hatte der Brite fast schon auf dem Siegerpokal, am Ende wurden es dann doch null Punkte. Und das ausgerechnet in einem Rennen, in dem Titelkonkurrent Max Verstappen bereits ausgeschieden war. Ein aufgelegter Elfmeter also, den Mercedes nicht verwandeln konnte.

Denn: Die "Brake Magic" kam Hamilton in die Quere. Viel wurde in den vergangenen Tagen über den Knopf am linken oberen Rand hinten am Lenkrad berichtet, der die Bremsbalance nach vorne verlagert, um Reifen in Aufwärmrunden auf Temperatur zu bringen. Der Brite hatte den Knopf beim Hochschalten am Start versehentlich gedrückt, ohne es zu bemerken.

"Er hatte einen fantastischen Start", rekapituliert der neue Technische Direktor Mike Elliott im neuen Mercedes-Debrief-Video. Als der Titelverteidiger Rad an Rad mit Sergio Perez Richtung Kurve 1 raste, habe er den "Magic"-Knopf versehentlich berührt. "Leider hat er es nicht gemerkt."

Hamilton mache "so wenige Fehler", daher dürfe man ihm auch dafür nicht die Schuld geben, so der Leiter. "Es ist unsere Pflicht, ihm ein Auto zu geben, in dem es schwieriger für ihn ist, Fehler zu machen. Wir müssen schauen, wie wir das verbessern können und das ist etwas, das wir für das nächste Rennen umsetzen werden."


10:58 Uhr

Servus!

Herzlich willkommen im Formel-1-Liveticker an diesem Donnerstag! Heute stehen zwar keine Medienrunden auf dem Programm, dennoch wollen wir Dich durch den Tag begleiten und Dir die neuesten Neuigkeiten ins Haus liefern. Heute sitzt Maria Reyer für Dich an den Tasten. Schön, dass Du wieder mit dabei bist!

Hinweis: Solltest Du eine Frage haben, dann schreib uns gerne via Kontaktformular oder auf Twitter mit dem Hashtag "#FragMST". Außerdem findest Du uns unter anderem auf Facebook, Instagram und YouTube!

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