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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Doppelmoral-Vorwurf für Rennkalender 2023

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Kalender mit 24 Grands Prix für 2023: Formel 1 wird Doppelmoral vorgeworfen +++ Horner bedauert: Piastri nicht gekriegt! +++

08:47 Uhr

Formel 1 wird Doppelmoral vorgeworfen

Gegenwind für die Formel 1 nach der Präsentation ihres Rennkalenders 2023: Sayed Ahmed Alwadaei als Leiter des Instituts für Recht und Demokratie für Bahrain kritisiert die Formel 1 für ihre Planung. Beim genannten Institut handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in London, die sich das Ziel gesetzt hat, Demokratisierung und Menschenrechte in Bahrain zu fördern.

Alwadaei meint: "Die Menschenrechts-Situation in den Golf-Staaten zählt weiterhin zur schlechtesten der Welt. Es ist schändlich, wie die Formel 1 und der Automobil-Weltverband diese diktatorischen Regimes 2023 mit vier Grands Prix belohnt. Das riecht sehr nach Doppelmoral. Denn die FIA hat korrekterweise die Rennen in Russland gestrichen, aber wie kann man dann rechtfertigen, weiterhin Rennen in Saudi-Arabien oder Bahrain auszutragen?"

Die Formel 1 hat bislang nicht auf diese Stellungnahme reagiert.

13:48 Uhr

Schluss für heute

Und damit biegen wir für heute ab in die Boxengasse. Aber keine Sorge: Schon am Donnerstag geht es weiter im Formel-1-Liveticker, dann wieder mit Ruben Zimmermann am "Kommandostand". Euch allen einen guten Nachmittag und bis bald!


13:28 Uhr

Russell auf der Tretmühle

Mercedes-Fahrer George Russell hält sich fit für die restlichen Rennen in der Formel-1-Saison. Ein Kurzvideo zeigt ihn auf dem Fitness-Rad, und Russell kommt ziemlich ins Schwitzen, denn er trägt lange Kleidung und auch eine Mütze. Aber seht einfach selbst ...


12:59 Uhr

Derweil bei Aston Martin

Vielleicht habt ihr dieses Video hier schon gesehen, vielleicht noch nicht. In jedem Fall mal reinschauen! Denn wir fragen uns: Wie wird das laufen bei Aston Martin im nächsten Jahr, wenn Fernando Alonso dazukommt. Oder vielmehr: Wie muss es dann laufen? Und bringen prominente Neuzugänge wie Alonso wirklich den erhofften Fortschritt? Mehr dazu im Video!

Und auch hier der Tipp: Gerne den YouTube-Kanal von Formel1.de abonnieren und solche Videos sofort sehen, wenn sie online gehen!


Mit Alonso & Fallows MUSS es bei Aston vorangehen!

Marc Surer: Warum ein Aerodynamiker der große Hoffnungsträger von Aston Martin ist und welche Rolle "Alphatier" Fernando Alonso spielen könnte. Weitere Formel-1-Videos


12:33 Uhr

Ins Grübeln kommt auch Toto Wolff

Ihr kennt das schon: Niemand in der Formel 1 ist begeistert von der Aussicht, ein elftes Team könnte zum Rennbetrieb zugelassen werden. Was aber, wenn zum Beispiel Andretti sich mit Porsche zusammentun würde?

Mercedes-Teamchef Toto Wolff meint: "Wenn ein Team mit einem Hersteller um die Ecke kommt, dann ist das natürlich etwas ganz anderes. Darüber würde man nachdenken müssen."

Wichtig sei ein Mehrwert für den Rest der Formel 1, betont Wolff. Und er meint damit vor allem: mehr Geld für alle. Oder wie er es formuliert: "Wir haben kein Problem damit, den Kuchen zu teilen, wenn der Kuchen größer ist."

Dass bisherige Bewerbungen neuer Teams abgelehnt wurden, das habe gute Gründe. "FIA und Formel 1 müssen nachvollziehen können, wie kreativ ein [neues] Team für unser Geschäft sein kann", erklärt Wolff. Bisher habe sich hier kein Bewerber ausreichend in Szene gesetzt.


12:10 Uhr

Red Bull bedauert: Piastri nicht gekriegt!

Oscar Piastri ist im Sauseschritt durch die Nachwuchsklassen gefegt, hat in einem Jahr die Formel 3 gewonnen, dann sofort die Formel 2. Alpine wollte ihn für 2023 zum Stammfahrer befördern, aber stattdessen fährt der Australier bald für McLaren.

Hätte Piastri auch im Red-Bull-Universum landen können? Ja, allerdings! Teamchef Christian Horner gibt an, Piastris "großes Talent" schon früh bemerkt zu haben. "Er fuhr mal für [mein Team] Arden in der Formel 4 und in der Formel Renault. Es gab eine Möglichkeit für Red Bull, dass wir ihn uns anschauen, aber wir haben diese Option nicht gezogen, und das bedauere ich."

Horner stichelt dann noch etwas gegen Alpine, wenn er weiter sagt: "Wäre Piastri jetzt ein Fahrer [von Red Bull], hätten wir mit ihm einen wasserdichten Vertrag geschlossen, und zwar auf absehbare Zeit." Er selbst könne aber von außen nicht einschätzen, was genau zwischen Piastri und Alpine schiefgelaufen sei.


11:43 Uhr

Was wurde eigentlich aus ...?

Der Buddh International Circuit in Indien ist so ein Fall: Eine Strecke, die mal kurz da war, dann aber (beim Publikum) schnell in Vergessenheit geriet. Das ist aber kein Einzelfall, wie unsere Fotostrecke zeigt ...

Hand aufs Herz: Hättet ihr all diese Strecken noch im Kopf gehabt?


Fotostrecke: Was wurde aus alten Formel-1-Strecken? (2)


11:34 Uhr

Wieder Großevents auf Formel-1-Strecke in Indien

Die für die Formel 1 gebaute Rennstrecke in Indien, der Buddh International Circuit, kriegt wieder eine neue Großveranstaltung. Zumindest gibt es jetzt eine Absichtserklärung, wenn auch noch keinen offiziellen Vertrag. Demnach will die Motorrad-WM (MotoGP) schon ab 2023 dort Rennen fahren, vielleicht aber wird es auch 2024 bis zum Debüt auf dieser Strecke.

Auch der Renntitel steht schon fest: Es soll nicht der "Grand Prix von Indien" sein, sondern der "Grand Prix von Bharat". Dabei handelt es sich um die amtliche Bezeichnung von Indien in indischer Sprache.

Im Raum steht ein Vertrag mit einer Laufzeit über sieben Jahre. Die Formel 1 hat dagegen nur dreimal in Indien Station gemacht, nämlich von 2011 bis 2013.


11:16 Uhr

Könnte es Verstappen auch ... in einem AlphaTauri?

Bleiben wir doch mal für einen Moment bei den Teams aus dem Mittelfeld und kommen zur Frage, ob der Fahrer alleine entscheidend ist für den Erfolg. Was, wenn Max Verstappen zum Beispiel in einem solchen Mittelfeld-Auto sitzen würde? Dazu solltet ihr mal einen Blick in unser aktuelles Formel-1-Video werfen!

Übrigens: Diese Videos findet ihr auch alle auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, also am besten gleich abonnieren und die Glocke aktivieren. Dann werdet ihr sofort informiert, wenn etwas Neues online geht. Ihr seht es kurz darauf aber ohnehin auch auf unseren Webseiten.


Würde Verstappen mit jedem Auto gewinnen?

Nach Lewis Hamilton und Mercedes geben jetzt Max Verstappen und Red Bull den Ton an. Würde Verstappen mit jedem Auto gewinnen? Weitere Formel-1-Videos


10:57 Uhr

Teamchef: Tsunoda muss sich in den Griff kriegen!

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost hat eine klare Erwartung an Yuki Tsunoda für den Rest der Formel-1-Saison 2022: "Er muss seine Emotionen in den Griff kriegen!" Denn zuletzt hat sich Tsunoda nach fünf Verwarnungen in der laufenden Saison sogar eine (aufgrund anderer Strafen letztlich folgenlose) Strafversetzung in der Startaufstellung eingefahren. Solche Fehler, sagt Tost, müsse Tsunoda einfach abstellen.

"Es braucht mehr Disziplin", meint Tost. Sonst habe er kaum Grund zu klagen: "Yuki legt zu bei seiner Leistung, siehe das Qualifying in Zandvoort oder das erste Training in Monza." Beide Male landete Tsunoda in den Top 10. Zuletzt gepunktet hat Tsunoda allerdings beim Spanien-Grand-Prix in Barcelona vor einigen Monaten, als Zehnter. Seither hat er nur einmal, in Silverstone, das Rennduell gegen seinen Teamkollegen Pierre Gasly für sich entschieden.


10:38 Uhr

Die Qualifying-Form vor dem Endspurt

Kurz vor dem Beginn der finalen Saisonphase mit den Übersee-Rennen hat unser englischer Kollege Andrew Benson von der 'BBC' ein paar Statistiken zum diesjährigen Qualifying ausgegraben. Die will ich euch nicht vorenthalten.

Demnach ist Max Verstappen mit im Schnitt Startplatz drei (genau genommen: 2,6) der beste Fahrer in der Qualifikation, dicht gefolgt von Charles Leclerc (2,7) und Carlos Sainz (3,9). Am anderen Ende des Spektrums steht Nicholas Latifi bei Williams mit im Schnitt Platz 18 (18,2).

Auf dem Papier aber ist Ferrari vorne im Qualifying, und zwar durchschnittlich um 0,114 Sekunden vor Red Bull und 0,778 Sekunden vor Mercedes. Schlusslicht auch hier: Williams, mit 2,169 Sekunden.

Daten, Fakten und Zahlen findet ihr aber natürlich auch bei uns in der Formel-1-Datenbank, wo ihr noch dazu selbst individuelle Vergleiche erstellen könnt. Einfach mal ausprobieren!


10:25 Uhr

Neues vom Fahrermarkt

Schieben wir das Kalender-Thema mal für einen Moment beiseite und kommen wir zu einem anderen Thema, das uns dieser Tage natürlich schwer beschäftigt: die "Silly-Season", der Tanz um die noch verbleibenden Cockpits für die Formel-1-Saison 2023.

Einer der Namen, die hier gerade verstärkt auftauchen, ist der von Jack Doohan. Und ja: Das ist der Sohnemann von Motorrad-Legende Mick Doohan aus Australien.

In diesem Artikel meines Kollegen Markus Lüttgens könnt ihr nachlesen, welche Chancen Doohan junior auf den Formel-1-Aufstieg hat und wann und wo er die Gelegenheit bekommt, Probefahrten in einem Grand-Prix-Auto zu unternehmen.


10:13 Uhr

Was der Formel-1-Chef sagt

Stefano Domenicali als CEO der Formel 1 hat sich natürlich auch zum neuen Rennkalender geäußert, und sein Statement ist interessant zu lesen.

Er spricht einerseits davon, dass die Formel 1 eine "noch nie dagewesene Nachfrage" nach Rennen erlebe. Das klingt, als gäbe es mehr potenzielle Austragungsorte als es Platz hat im Rennkalender, und als habe die Formel 1 die Wahl, welche Austragungsorte sie aufnimmt.

Dann fällt ein ebenso bemerkenswerter Satz bei Domenicali: "Es ist wichtig für die gesamte Meisterschaft, dass wir die Balance richtig treffen." Hier bleibt aber unklar, was genau er meint: Die Balance aus Traditionsstrecken und neuen Kursen? Oder dass sich die Formel 1 nur bei manchen (zweifelhaften) Veranstaltern besonders gut die Taschen füllen lässt? Man weiß es nicht ...


09:52 Uhr

Wieder mal ein Samstagsrennen

Seit der Kalender-Bekanntgabe der Formel 1 für 2023 ist es ganz offiziell besiegelt: Es gibt erstmals seit Jahren wieder ein Samstagsrennen.

Genau: Das ist ausdrücklich kein Druckfehler im Kalender! Der Grand Prix in Las Vegas wird tatsächlich am Samstagabend (Ortszeit) ausgetragen.

Der bislang letzte Grand Prix an einem Samstag? Ist lange her! Es war 1985 in Kyalami in Südafrika. Der Sieger damals: Nigel Mansell auf Williams.


09:31 Uhr

Neue Formel-1-Strecken seit 2000

Wie der Formel-1-Kalender in den vergangenen Jahren erweitert wurde? Das zeichnen wir in dieser Fotostrecke nach. Auf den folgenden Bildern also sind alle Kurse zu sehen, die in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten zum Formel-1-Kalender gestoßen sind.

Spoiler: Manche sind gekommen, um zu bleiben, andere waren schnell wieder weg!


Fotostrecke: Neue Formel-1-Strecken seit 2000


09:15 Uhr

Die Sache mit der Nachhaltigkeit

Der Formel-1-Kalender 2022 sei teilweise "so teuer, wie man es nur machen kann", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner vor einigen Wochen. Er sprach sich daher dafür aus, "Rennen zusammenzufassen", wo das aus sinnvoll erscheine. Also: kurze Wege zwischen einzelnen Grands Prix statt langer Reisen.

Ansätze dazu sind im Kalender 2023 zu erkennen, aber nicht durchweg: Geblieben sind zum Beispiel die Extra-Touren für jeweils ein Rennen nach Nordamerika für Miami im Mai und Montreal im Juni. Dazwischen wird in Europa gefahren und danach erneut.

Auch bei den Europa-Rennen ließen sich im Idealfall noch Meter sparen: Von Österreich geht es zum Beispiel nach England und dann zurück in den Süden nach Ungarn, von dort wieder nach Norden nach Belgien.


09:01 Uhr

Welche Rennen haben wie lange Vertrag?

Jetzt steht der neue Rennkalender für die Formel 1 2023 also fest. Aber wie geht es mittelfristig damit weiter? Welche Rennstrecken haben für wie lange einen Vertrag mit der Formel 1?

Antworten auf diese Fragen gibt unsere Übersicht zum Formel-1-Kalender 2023, in die wir ständig neue Informationen einpflegen - so zum Beispiel die aktuelle Laufzeit der Vertragsverlängerung mit Monaco. Also gerne mal reinschauen und sehen, ob die eigene Lieblingssstrecke langfristig dabei sein wird oder nicht!