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Force India schießt gegen Konkurrenz: Gibt es Heuchler?

Co-Teamchef Fernley glaubt, einem Trittbrettfahrer-Problem aufgesessen zu sein: Hätte noch weitere Teams gegen ein Comeback Marussias gestimmt?

(Motorsport-Total.com) - In der Kontroverse um die Ablehnung einer Sondergenehmigung für Marussias Start in der Saison 2015 hat Force India den Schwarzen Peter der Formel-1-Welt erhalten. Das Team gilt gemeinhin als die Mannschaft, die mit ihrem Veto in der Strategiegruppe das Comeback des neuerdings unter dem Namen Manor firmierenden Rennstalls verhindert hat. Robert Fernley bezweifelt, dass die von der Konkurrenz gepriesene Solidarität ernst gemeint ist. Hintergrund ist der Abstimmungsmodus in dem Gremium.

Nico Hülkenberg, Jules Bianchi

Force India hat Marussia ausgebremst: Wer hätte noch mitgezogen? Zoom

Es wird nicht gleichzeitig, sondern hintereinander um die Stimme gebeten. "Sie mussten nie den Daumen nach oben oder nach unten zeigen und sich zu etwas bekennen", erklärt der Co-Teamchef im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' und spielt auf Kommentare wie die von Claire Williams an. "Wenn ein Team sich querstellt, dann gibt es eben keinen Grund weiterzufragen", so Fernley. Es ergibt sich ein Trittbrettfahrer-Problem, schließlich streichen auch die Schweiger die Marussia-Millionen ein.

Damit ist allerdings nicht gesagt, wie andere abgestimmt hätten, zumal nicht sämtliche Teams in der Strategiegruppe vertreten sind. Auch äußert sich Fernley nicht dazu, wie das Prozedere sich in Paris gestaltete, wann und vor oder nach wem Force India tatsächlich die Stimme abgab. Klar ist für den Briten nur: "Aus unserer Sicht war der Antrag Marussias unvollständig. Ich habe mit ihnen gesprochen und unsere Betrachtungsweise dargelegt, aber nicht mit anderen Teambossen darüber diskutiert."

Eine Wiederholung der Abstimmung beim monatlichen Strategiegruppen-Treffen im März ist nicht ausgeschlossen. "Nichts auf der Welt kann Marussia davon abhalten, noch einmal vorzusprechen und wir werden das bewerten, sobald wir mehr darüber wissen", meint Fernley, sieht jedoch mehr Auswege: "Sie können ein 2014er Auto so umrüsten, dass es dem Reglement des Jahres 2015 entspricht." Dann müsste der Hinterbänkler nicht die Strategiegruppe befragen, schließlich bräuchte es nach dem Erscheinen auf der FIA-Nennliste keine Sondergenehmigung.

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