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FIA überzeugt: Teams bekommen Halo rechtzeitig einsatzbereit

Charlie Whiting erreichen wenige Anfragen der Teams zum Thema Halo, weshalb er dem Testbeginn 2018 gelassen sieht - Ross Brawn verspricht Verbesserungen

(Motorsport-Total.com) - Die FIA ist überzeugt, dass die Formel-1-Teams mit der technischen Umsetzung des Kopfschutzes Halo für die Saison 2018 keine nennenswerten Schwierigkeiten haben werden. Rennleiter Charlie Whiting erklärt im Vorfeld des Italien-Grand-Prix, dass die Vorbereitungen nach Plan liefen: "Klar haben alle ein paar Probleme, aber ich bin mir genauso sicher, dass sie es für die Tests hinbekommen", blickt er auf den Beginn der Vorbereitungen für das Jahr 2018 am 26. Februar in Barcelona.

Jolyon Palmer

Halo: An den Anblick werden sich Fans in der kommenden Saison gewöhnen müssen Zoom

Whiting ist optimistisch, weil bereits vorherige Regeländerungen massives Wehklagen im Vorfeld hervorgerufen hatten, letztlich aber reibungslos über die Bühne gingen. "Es gibt die Tendenz, dass es am Ende läuft", weiß der Brite, den in diesen Tagen wenig Post zum Thema Halo erreicht: "Gemessen an der Menge an Fragen scheint es nicht schwierig zu sein. Es gibt einige Komplikationen mit den Hochgeschwindigkeits-Kameras und ihrer Montage, aber das ist relativ vernachlässigbar."

Formel-1-Sportchef Ross Brawn verspricht: "Die Fans werden sich an Halo gewöhnen." Dennoch will Liberty Media bei der Optik nachbessern: "Wir haben begonnen, an der Ästhetik zu arbeiten - so, dass die gleiche Sicherheit erreicht wird, es aber vielleicht mehr zur Ästhetik des Autos beiträgt." Kann sich das System mehr in das Design der Boliden einfügen? Kann es aggressiver und geschmeidiger aussehen? Wie könnte es eher zu den Konturen des Wagens passen? Diese Fragen stellen sich die Formel-1-Macher.