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Ferrari will bei verbleibenden Rennen die Ärmel hochkrempeln

Ohne WM-Punkt aus Suzuka wollen Fernando Alonso und Kimi Räikkönen bei den kommenden Rennen angreifen: Williams ist weiterhin das Ziel

(Motorsport-Total.com) - Ausfall für Fernando Alonso nach technischem Defekt, Platz zwölf für Kimi Räikkönen: Ferrari musste beim Grand Prix von Japan in Suzuka erstmals seit dem Grand Prix von Großbritannien 2010 in Silverstone ohne einen einzigen WM-Punkt einpacken. Dies soll freilich eine Ausnahme bleiben.

"Ich weiß noch nimmer nicht, was der Grund für das unglückliche technische Problem war, vielleicht ein Kurzschluss, der durch den Regen hervorgerufen wurde", spricht Alonso seinen Ausfall in der dritten Runde hinter dem Safety-Car an. Räikkönen kämpfte nach seinem Wechsel auf Intermediates mit niedrigen Reifentemperaturen und starkem Untersteuern. "Wir werden versuchen, dieses Problem so schnell wie möglich zu lösen, um ab dem kommenden Rennen besser dazustehen", so der Finne.

Auch Alonso gibt für die vier verbleibenden Saisonläufe - Sotschi, Austin, Sao Paulo und Abu Dhabi - eine Kampfansage aus: "Das Wichtigste für uns ist es, bei diesen vier Rennen so viele WM-Punkte wie möglich einzufahren, denn wir peilen noch immer Platz drei in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft an."

In eben jener Konstrukteurs-WM liegt Ferrari nach der ersten Nullnummer seit mehr als vier Jahren 23 Punkte hinter Williams, doch Alonso gibt die Hoffnung nicht auf: "Es könnte sich als Vorteil erweisen, dass wir weiter auf diesen Motor zählen können. Ich fuhr heute ja nur wenige Kilometer und muss somit keinen neuen Motor einbauen lassen und bei einem der verbleibenden Rennen aus der Boxengasse starten." Genau wie Alonso verwendet auch Räikkönen bei mehreren Komponenten des Antriebsstrangs derzeit das fünfte Exemplar.

Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci bedauert, dass "dieses Wochenende leider im Zeichen untypischer Zuverlässigkeitsprobleme" stand, merkt aber gleichzeitig an: "Das ist im Moment von zweitrangiger Bedeutung. Unsere Gedanken sind derzeit komplett bei Jules Bianchi." Chefingenieur Pat Fry stimmt zu: "Es ist enttäuschend, das Wochenende ohne WM-Punkte abschließen zu müssen, aber unsere größte Sorge ist heute Abend die, was mit Jules Bianchi passiert ist."

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