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Ferrari: Umstrukturierungen im Aerodynamik-Bereich

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne kündigte die "internen Veränderungen" vor der Sommerpause an - Ex-Ferrari-GT-Spezialist soll zum Formel-1-Team wechseln

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Abgang des technischen Direktors James Allison, verkündete Ferrari-Präsident Sergio Marchionne bereits vor der Sommerpause, dass die Italiener den internen Nachwuchs zukünftig besser fördern wollen. In Maranello scheint man nun hausintern fündig geworden zu sein. Enrico Cardile, der bisher die Aerodynamikabteilung des Ferrari-GT-Projekts geführt hatte, soll laut 'Auto Bild motorsport' ab sofort die Leitung der Aerodynamikabteilung des Formel-1-Teams übernehmen.

Maurizio Arrivabene, Sergio Marchionne

Stehen unter Druck: Sergio Marchionne (rechts) und Maurizio Arrivabene Zoom

"Wir haben bei uns einige Talente. Die Frage wird nur sein, warum wir diese einsetzen sollten, wenn die Schlüsselpositionen bereits besetzt sind. Wird so deren Talent überhaupt zum Vorschein kommen?", fragte sich Marchionne (bereits) Anfang August. David Sanchez soll neben Cardile als Chef-Aerodynamiker tätig sein. Der Franzose war vor seiner Ferrari-Zeit bei Renault und McLaren unter Vertrag.

Neben den personellen Veränderungen, soll Ferrari auch interne Arbeitsstrukturen verändert haben, die bei McLaren bereits erfolgreich greifen. Damit wolle man sich weniger von einzelnen Köpfen abhängig machen. Im Zuge dieser Umstrukturierungen, soll der Ex-Aerodynamik-Chef Dirk de Beer eine andere Rolle bei Ferrari erhalten. Welche neue Aufgabe dies im Unternehmen tatsächlich sein könnte, ließ Ferrari bisher allerdings offen.


Fotostrecke: Formel-1-Strecken 2016: Monza

"Unsere Aufgabe ist es, das Ziel vorzugeben und dafür zu sorgen, dass diese Ziele erreicht werden," verriet Ferrari-Präsident Marchionne nach dem Allison-Abgang und warb zugleich für neue, flachere Hierarchien mit Mattia Binotto "als Koordinator".

"Wir haben bei uns einige Talente." Sergio Marchionne

"Wenn die Konzepte klar sind, müssen wir keine neuen Ingenieure außerhalb von Maranello suchen. Wir suchen nicht nach dem Mega-Talent. Wenn es eine solche Figur eines Mega-Talents gibt, ist es normal, dass alle anderen Techniker ihm folgen", so der Ferrari-Chef.

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