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Ferrari-Trennung von Mutterkonzern FIAT-Chrysler steht fest

2016 wird für Ferrari zum Schlüsseljahr: Neben der Mercedes-Herausforderung in der Formel 1 wird man sich Anfang Januar vom Mutterkonzern FIAT-Chryler trennen

(Motorsport-Total.com) - Für Ferrari steht ein wichtiges Jahr bevor. Nach den großen Veränderungen 2014, als Sergio Marchionne Langzeit-Boss Luca di Montezemolo entmachtete, Maurizio Arrivabene als Teamchef übernahm und der viermalige Champion Sebastian Vettel als Fahrer andockte, wird 2016 die Trennung vom Mutterkonzern FIAT-Chrysler vollzogen. Das wurde bei der Aktionärsversammlung des Konzerns in Amsterdam beschlossen - und zwar mit 98,9 Prozent der Stimmen. Am 4. Januar 2016 wird Ferrari zudem an die Mailänder Börse gehen.

Maurizio Arrivabene, Sergio Marchionne

Marchionne und Arrivabene stehen vor einem entscheidenden Jahr Zoom

Kein Wunder, dass Marchionne um positive Schlagzeilen bemüht ist. Die Saison 2015, in der Ferrari sein Saisonziel von drei Grand-Prix-Siegen erreicht hat, sei "herausragend" gewesen, meinte er bei der Versammlung. "17 Podestplätze sind eine Bestätigung, dass wir ein tolles Team haben, das dazu imstande ist, außergewöhnliche Dinge zu vollbringen. Jetzt blicken wir auf 2016. Wir sind Mercedes sehr nahe gekommen, sind aber technisch nach wie vor unterlegen."

Mercedes nächstes Jahr zu besiegen, ist eines der Ziele. Das andere große Vorhaben ist die konzerninterne Umstrukturierung: Zehn Prozent der Ferrari-Anteile wurden bereits im Oktober an die New Yorker Börse an der Wall Street gebracht. Die verbleibenden 80 Prozent, die FIAT-Chrysler an Ferrari hält, sollen Anfang 2016 in eine neue Gesellschaft, die Finanzholding Exor, ausgegliedert werden. Diese ist mit einem 29,16-prozentigen Anteil Hauptaktionär von FIAT-Chryler. Zehn Prozent von Ferrari gehören auch weiterhin Piero Ferrari, dem Sohn von Firmengründer Enzo Ferrari.

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