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Ferrari: Top 5 im Monza-Qualifying weit weg

Keine Ferrari-Festspiele beim Ferrari-Heimspiel in Monza: Warum Charles Leclerc und Carlos Sainz im Formel-1-Qualifying ohne echte Chance waren

(Motorsport-Total.com) - Viele Fans kommen nur für Ferrari nach Monza, und natürlich wollen sie Ferrari vorne sehen. Doch zumindest im Qualifying wurden die Tifosi enttäuscht: Carlos Sainz und Charles Leclerc belegten in Monza die Positionen sieben und acht, ohne echte Chance auf mehr. Und dabei, so meinen die Ferrari-Fahrer, wird es für die restlichen Einheiten beim Italien-Grand-Prix (hier alle Sessions im kostenlosen Formel-1-Liveticker verfolgen!) auch bleiben.

Charles Leclerc im Ferrari SF21 in Monza

Charles Leclerc im Ferrari SF21 in Monza: Kein Topspeed und technische Probleme ... Zoom

"Viel mehr geht nicht", sagt etwa Sainz nach seinem vierten Qualifying-Sieg über Leclerc. "Ich hoffe, die Tifosi sind nicht zu enttäuscht, aber sie wissen ja: Unsere Chance kommt nächstes Jahr."

"Dieses Jahr versuchen wir, wieder in die Erfolgsspur zu finden. Und das klappt gut, finde ich. Es ist ein guter Fortschritt. Wir wollen aber natürlich mehr. Und darauf arbeiten wir auch hin."

Warum Ferrari in Monza am Ende der Top 10 steht

In Monza aber stehe Ferrari auf verlorenem Posten, und zwar "vor allem aufgrund des Topspeeds, der nicht gerade zu unseren Stärken zählt", sagt Sainz. Kundenteam Alfa Romeo hatte sich vor dem ersten Fahrtag auf der italienischen Traditionsstrecke ebenfalls schon kritisch zur Ferrari-Motorenleistung geäußert, und das bereits wiederholt.

Am Ende fehlten den Ferrari-Werksfahrern neun Zehntel auf die Bestzeit und zwei Zehntel auf den nächstbesten Konkurrenten vor ihnen. Das repräsentiere "mehr oder weniger" das aktuelle Kräfteverhältnis, meint Sainz. "Mit einem guten Start kannst du vielleicht Positionen gewinnen, die wir aus eigener Kraft sonst nicht erreichen."


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"Wir haben schon von Anfang an gesehen, dass die Top 5 außer Reichweite waren. Wir wären für die Fans natürlich gerne vorne mit dabei, aber Monza ist eine der schlimmsten Strecken für unser Auto. Immerhin haben wir uns im Vergleich zu 2020 gesteigert. Damals war Ferrari weit weg, jetzt liegen beide Autos in den Top 8."

2020 war Ferrari in der Tat deutlich schlechter positioniert gewesen: Leclerc hatte den Grand Prix nur von Platz 13 aufgenommen, Sebastian Vettel war gar bloß von P17 ins Rennen gegangen.

Was am Auto von Leclerc schiefgelaufen ist

Und jetzt spricht Leclerc davon, dass P8 in der Startaufstellung zum Sprintqualifying "okay" sei für Ferrari. Er meint: "Insgesamt ist es nicht so schlecht. Platz acht ist [angesichts der Umstände] noch ein gutes Ergebnis für mich."

Denn Leclerc hatte "über das gesamte Qualifying hinweg" mit technischen Problemen zu kämpfen. Er spricht deshalb von einem "schwierigen Tag", will aber nicht näher auf das eingehen, was bei Ferrari schiefgelaufen ist.

Nur so viel: "Was passiert ist, hatte mit dem Antriebsstrang zu tun. Ich weiß eigentlich nicht, was es genau war, aber damit war das Auto sehr schwierig zu fahren."


Fotos: Ferrari, F1: Grand Prix von Italien (Monza) 2021


"Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber wir schauen uns das an und kriegen es für den Samstag hoffentlich in den Griff. Ansonsten dürfte es sehr schwierig werden, damit das Rennen zu fahren."

Im Qualifying hatte sich Leclerc wiederholt per Funk über das Fahrverhalten seines Autos beschwert. Ferrari wollte das Thema aber lieber im Dialog in der Box besprechen. Und dort machten sich die Mechaniker über den SF21 Leclercs her, ohne das Problem jedoch zu lösen.

So setzt sich Leclerc jetzt kleine Ziele: Es wäre "gut" für Ferrari, im Sprintqualifying noch "ein paar Positionen zu gewinnen", sagt er. "Punkte gibt es [für Fahrer außerhalb der Top 3] aber erst am Sonntag. Darauf konzentrieren wir uns."

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