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  • 22.06.2016 · 20:27

  • von Roman Wittemeier & Dieter Rencken

Ferrari-Boss fordert mehr technische Freiheiten

Ferrari-Boss Sergio Marchionne lobt die Entwicklungsplattform Formel 1, wünscht sich aber noch mehr Spielräume für Technikclous: "Wir brauchen Innovationen"

(Motorsport-Total.com) - Bei der Sportkonferenz der FIA in Turin ist der FIAT-Konzern der Gastgeber für einen illustren und namhaften Kreis von Motorsport-Fachleuten. Hausherr ist Sergio Marchionne, der den italienisch-amerikanischen Konzern anführt. In seinem Grußwort zur Veranstaltung lobt Marchionne die Bühne Formel 1 und stellt klar, dass der Konzern seit vielen Jahren von seinen Engagements im Motorsport profitiert - allen voran mit Ferrari in der Formel 1.

Sergio Marchionne

FIAT-Chrysler-Boss Sergio Marchionne will mehr Spielräume für Innovationen Zoom

Dennoch nutzt Marchionne seine Grußworte auch für eine Wiederholung seiner Wünsche. "Ich bin fest davon überzeugt, dass es mehr Freiheiten für Experimente geben sollte", so der italienisch-kanadische Manager von FCA (FIAT Chrysler Autmobiles). "Jean Todt und die anderen Mitglieder der Formel-1-Kommission haben versucht, die Balance zu finden zwischen limitierten Kosten für eine Teilnahme und dem gleichzeitigen Bedürfnis nach Innovation."

"Mit den Regeln für 2017 haben wir ein akzeptables Gleichgewicht gefunden", meint Marchionne. Er ergänzt: "Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Autos am absoluten Limit und der Test unter extremsten Bedingungen den einzigen Weg darstellen, eine maximale Ausbeute aus Innovationen garantieren zu können. Nur so erreicht man neue Grenzen. Nur dann kann man unüberwindbare Hürden doch irgendwann einmal meistern."