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Fernando Alonso wäre gerne in Ayrton Sennas Ära gefahren

McLaren-Honda-Pilot Fernando Alonso wäre gerne in den Achtzigerjahren in der Formel 1 aktiv gewesen - Er mag vor allem die Einfachheit der damaligen Autos

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso hat verraten, dass er gerne in den 1980er-Jahren in der Formel 1 gefahren wäre, als auch sein Idol Ayrton Senna aktiv war. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister fuhr zuletzt in Sennas McLaren-Honda MP4/4. Die Aktion war Teil einer Werbekampagne von McLaren-Sponsor TAG Heuer. McLaren schickte das dominante Meisterauto von 1988 gemeinsam mit dem aktuellen MP4-30 auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya auf die Strecke. Alonsos Teamkollege Jenson Button steuerte das 2015er-Auto.

Fernando Alonso

Fernando Alonso wäre gerne vor rund 30 Jahren in der Formel 1 gefahren Zoom

Bei einem Event zur 30-jährigen Partnerschaft zwischen McLaren und dem Uhrenhersteller verrät Alonso, dass er nach dieser Erfahrung gerne ein Pilot in der damaligen Turboära der Formel 1 gewesen wäre. Auf die Frage, ob er die aktuelle Formel 1 gegen die alte eintauschen würde, antwortet Alonso: "Wahrscheinlich schon. Die Autos waren rasanter, hatten große Reifen, größere Motoren und die Designer waren in ihrer Kreativität nicht so limitiert."

"Jetzt ist alles viel strenger. Es gibt keine Tests, nur Simulationen. Früher gab es also wohl etwas mehr Zeit, um es zu genießen. Die Sicherheit war auch etwas anders, also ist es schwierig, sich für eine Ära zu entscheiden. Aber solange du gegen andere fahren und sie schlagen kannst, genießt du es auch", so Alonso, der anmerkt, dass er ohne die Inspiration durch Senna wohl kein Formel-1-Pilot geworden wäre.


McLaren: Don't crack under pressure

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"Es war ein sehr emotionaler Tag", sagt Alonso und ergänzt: "Das Auto ist legendär, es ist das dominanteste Auto in der Formel 1. Ich hatte das Privileg, acht oder neun Runden zu fahren. Ich hörte Jenson und genoss die Unterschiede der Autos. Auch wenn du nicht ans Limit gehst, ist es trotzdem etwas, das ich nie vergessen werde. Es war eine wundervolle Erfahrung." Alonso sagt, dass er die Einfachheit des MP4/4 im Vergleich zu den komplexen aktuellen Maschinen in der Formel 1 genossen hat.

"Natürlich sind die Dinge durch die Technologie heute komplizierter geworden. Ganz im Gegensatz zum alten Auto. Es ist alles manuell. Es gibt keine Lenkunterstützung und dafür drei Pedale und eine manuelle Gangschaltung. Ich mag die Computer der Achtzigerjahre im Vergleich zu einem Computer heute. Es hat sich vieles geändert. Aber das Gute am Motorsport ist, dass du gegen andere antrittst. In den Achtzigern, Neunzigern und auch 2050 wirst du versuchen, besser als die anderen zu sein - Ganz egal, welche Technologien es gibt."

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