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Fernando Alonso: P10 im Singapur-Qualifying möglich

McLaren-Pilot Fernando Alonso spekuliert mit dem Q3-Einzug im Singapur-Qualifying - Motorproblem verschleire wahre Performance, so der Spanier

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso ist nach dem Trainingsauftakt in Singapur zufrieden. Rangierte der Spanier im ersten Training nur auf Platz 14, schaffte er in der zweiten Session unter Flutlicht den Sprung auf Platz acht. Allerdings hatte er mit Motorproblemen zu kämpfen. Der Einzug in das Q3 könnte am Samstag dennoch gelingen. Selbst wenn ihm das nicht glücken sollte, sei das keine Tragödie.

Fernando Alonso

Fernando Alonso kämpft sich mit seinem McLaren bis auf P8 nach vorne Zoom

"Das war ein positiver Freitag, weil wir ein paar neue Dinge testen konnten. Beide Autos haben verschiedene Set-ups ausprobiert, daher konnten wir viele Informationen sammeln. Wir sind viele Runden ohne Probleme gefahren - und auf Straßenkursen bedeuten mehr Runden auch mehr Selbstvertrauen", weiß der erfahrene Pilot. Insgesamt spulte er am Freitag 54 Runden ab - im Gegensatz zu 43 Runden von Teamkollege Stoffel Vandoorne, der am Ende auf Platz 16 landete.

Alonso markierte auf dem weichen Hypersoft-Reifen, den er erst im zweiten Training anrührte, eine 1:40.459 Minuten. Er war satte 2,2 Sekunden schneller als noch im ersten Training, wo er seine Bestzeit allerdings auf Ultrasoft fuhr. "Vettel konnte nicht weiterfahren und Hülkenberg hatte heute auch keine gute Runde, daher wären wir wohl auf Platz zehn gelandet", bleibt er realistisch.

Außerdem plagten den Spanier ein paar Motorprobleme. "Ja, da hatten wir ein Problem. Die Temperatur ging hoch, als ich aus der Boxengasse rausfuhr. Danach hatte ich weniger Power zur Verfügung - als reine Vorsichtsmaßnahme. Es war heute sehr heiß und der Motor hat etwas aufgeheult." Ein paar Probleme mit den Motoreinstellungen und dem Energierückgewinnungssystem hätten demnach die volle Leistung des McLaren ein wenig geschmälert.

"Wir sind dennoch weitergefahren, weil wir Informationen über die Reifen gesammelt haben", erklärt er. Dabei sei ihm der große Unterschied zwischen den einzelnen Reifenmischungen - Hypersoft, Ultrasoft und Soft werden an diesem Wochenende gefahren - aufgefallen. "Wir haben 1,5 Sekunden zwischen den Mischungen gesehen. Das ist doch etwas mehr, als wir erwartet hätten." Tatsächlich hat Pirelli erklärt, dass zwischen den beiden weichen Mischungen 1,6 Sekunden Unterschied liegen, zwischen Ultrasoft und Soft rund 0,8 Sekunden.

"Negativ anzumerken ist, dass sie sehr schnell verschleißen und zu Graining neigen auf dem Longrun. Diejenigen, die in Q3 starten, müssen also damit umgehen lernen. Jene, die ab Platz elf starten, haben vielleicht eine gute Chance im Rennen. Wenn wir es in das Q3 schaffen sollten, dann sind wir glücklich, wenn nicht, dann auch, weil es sich am Sonntag auszahlen wird", bleibt er entspannt. Schließlich kann der Elfte die Reifen beim Start frei wählen - und so den Hypersoft umgehen.

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