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Endlich Geld für neue Teile: Racing Point muss Training opfern

Sergio Perez schneller als Esteban Ocon, aufgrund von Set-up-Problemen mit einem großen Update aber nicht begeistert von seinem Auto - Entwicklungsarbeit ging vor

(Motorsport-Total.com) - Die Racing-Point-Mannschaft (früher Force India) musste das Freie Training zum Singapur-Grand-Prix (Formel 1 2018 live im Ticker!) am Freitag opfern, um überarbeitete Aerodynamik-Teile zu testen. Die mit dem Geld der neuen Besitzer produzierten Updates taten zwar ihren Dienst, dennoch blieben Sergio Perez und Esteban Ocon auf den Rängen 11 und 13 wohl unter ihren Möglichkeiten.

Sergio Perez

Braver Soldat: Sergio Perez musste entwickeln statt sein Auto richtig einzustellen Zoom

Der Mexikaner, der sich lieber mit seinem Set-up beschäftigt hätte, seufzt: "Es ist nicht einfach, in Singapur Aero-Updates zu bringen, aber wir haben getan, was wir konnten, und sämtliche neue Teile ausprobiert." Die Charakteristika des Autos hätten sich gewaltig verändert. Es brauche Zeit, ehe Racing Point verstünde, wie sich die Abstimmung mit den neuen Komponenten optimieren ließe.

Ocon ist optimistischer. Er spricht von "keinem schlechten Start" und hält die Top 10 im Qualifying für möglich. Es käme aber auf die Leistung der Piloten an, schließlich könnten kleine Fehler im umkämpften Mittelfeld besonders in Singapur gleichbedeutend mit dem Verlust vieler Positionen sein.

Technikchef Andy Green weiß: "Esteban ist mit den neuen Teilen etwas glücklicher." Es wird aber kaum mit Perez neuen Windabweisern zu erklären sein, dass er das Boxengassen-Tempolimit von 60 km/h überschritt und mit 72,8 km/h an den Kommandostände vorbeidonnerte. 1.000 Euro Strafe.

Sollten die Updates bald einschlagen und die Performance des Autos verbessern, wäre es laut Teamchef Otmar Szafnauer "möglich aber nicht wahrscheinlich", McLaren den sechsten Rang in der Konstrukteurs-WM noch streitig zu machen. Derzeit steht es 52:32 für den Konkurrenten.

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