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Kampf um Platz sieben: Renault und Haas gefühlt gleichauf

Im Mittelfeld geht es eng zu, am Ende könnte der bessere Reifenflüsterer reüssieren - Nico Hülkenberg muss 1.200 Euro Strafe wegen zu schnellen Fahrens zahlen

(Motorsport-Total.com) - Vor dem FIA-Berufungsgericht zanken sie bald um die Legalität eines Unterboden, beim Singapur-Grand-Prix am Wochenende (Formel 1 2018 live im Ticker!) um den Platz des ärgsten Verfolgers der Topteams: Nach dem Freien Training am Freitag sieht es aus, als würden Haas und Renault die Ränge sieben bis zehn unter sich ausmachen. Die Fahrer stellen sich bereits auf ein enges Duell ein.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg will in Singapur als Reifenflüsterer in die Punkte fahren Zoom

Wer in Qualifikation und Rennen im Vorteil sein wird, ist nach ersten Erkenntnissen unklar: Carlos Sainz und Nico Hülkenberg landeten auf den Plätzen sechs und zehn, Romain Grosjean und Kevin Magnussen auf dem siebten und 15. Rang. Der Däne meint, dass sein Auto das Zeug für eine bessere Position gehabt, er aber aus diversen Gründen keine ordentliche Runde zustande gebracht hätte.

Hülkenberg beschreibt sein Tempo als "ordentlich, aber nicht wahnsinnig toll". Er rechnet mit einem engen Fight am Samstag und wittert Renaults Vorteile im Rennen. "Auf dieser Strecke bauen die Reifen stark ab, aber es hängt davon ab, wie arg man sie beansprucht. Als Fahrer kann man den Unterschied machen." Ziel sei trotzdem, beide Autos in die Top 10 der Startaufstellung zu bringen.

Und das Geschwindigkeitslimit einzuhalten: Denn am Freitag wurde Hülkenberg zweimal in der Boxengasse geblitzt. Am Nachmittag erwischte es ihn mit 68,2 anstatt der erlaubten 60 km/h, am Abend mit 62,8 km/h. 1.200 Euro Strafe. Bessere Nachricht: Neuen Barge-Boards und überarbeitete Windabweiser am R.S.18, die nur bei Hülkenberg zum Einsatz kamen, scheinen zu funktionieren.


Fotostrecke: Nico Hülkenberg: Meilensteine der Karriere

Sainz freut sich zudem über verschwundene Set-up-Probleme aus Monza, die wenigen Geraden in Singapur und den Hypersoft-Reifen. "Da ist das Auto perfekt", schwärmt der Spanier von der weichsten aller Pirelli-Mischungen - vorausgesetzt, sie zwingt Renault nicht zu einem zweiten Stopp im Rennen, der den Punkteambitionen der Gelben einen herben Dämpfer versetzen würde. Anders als Hülkenberg sieht er Renault eher im Qualifying als im Rennen ordentlich aufgestellt.

Auch bei Haas regiert die Zuversicht. Grosjean betont, dass ihm vier Sekunden pro Runde Unterschied im Tempo von Soft und Hypersoft Mut gemacht hätten. Magnussen hält den Einzug in Q3 für "schwierig", aber für möglich - vorausgesetzt, die Ingenieure stellen sein Auto über Nacht so ein, dass er sich ähnlich wohlfühlt wie Grosjean. "Ich habe meinen Wagen ein bisschen überfahren und die Kurvenausgänge nicht gut erwischt", erklärt er. "Ich habe es einfach zu brachial versucht."

Dass er damit die einzige Chance, bei Dunkelheit für das Qualifying zu trainieren, weitgehend verpasst hat, stört Magnussen nicht. Er glaubt, auch im Abschlusstraining in die Spur finden zu können: "Solange das Gefühl stimmt, spielt es keine Rolle, ob man eine Rundenzeit hinbekommen hat."

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