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Fahrfehler von Rookie Stroll: Williams packt früh zusammen

Für Williams ist der zweite Testtag in Barcelona nach zwölf Runden beendet: Weil nach einem Dreher von Lance Stroll Ersatzteile fehlen, muss das Team aufhören

(Motorsport-Total.com) - Das dürfte Wasser auf die Mühlen der Kritiker sein: Williams muss am zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten in Barcelona schon nach wenigen Runden zusammenpacken, weil Rookie Lance Stroll bei einem Fahrfehler das Auto beschädigte. Bereits nach gut 40 Minuten drehte sich der amtierende Formel-3-Europameister in der schnellen Campsa-Kurve.

Lance Stroll

Nach einem Dreher ist der Arbeitstag von Lance Stroll vorzeitig beendet Zoom

"Ich hatte wenig Grip und habe die Kontrolle über das Auto verloren", berichtet Stroll über seinen Abflug. "Ich habe mich durchs Kiesbett gedreht, konnte aber in die Box zurückfahren. Es ist aber ein kleines Winglet am Frontflügel abgebrochen, und da wir nur einen hatten, war der Tag unglücklicherweise zu Ende."

Nach gerade einmal zwölf Runden musste Williams zusammenpacken. "Obwohl der Vorfall vollkommen harmlos war, haben wir leider ein paar kleine Schäden davongetragen, die wir jetzt reparieren müssen", erklärt Chefingenieur Rob Smedley. "Wir müssen ein paar Verbundteile zurück in die Fabrik schicken, die erst irgendwann morgen wieder bei uns sein werden."

Für Stroll ist das natürlich kein optimaler Start in seine Formel-1-Karriere. Zwar besitzt er durch diverse Testfahrten mit altem Material bereits ausreichend Vorerfahrung, dennoch bringt ihn der heutige Tag nicht sonderlich weiter - zumal in seinem Rücken stets die Talentfrage lauert, die aufgrund der Millionenförderung seines Vaters Lawrence immer wieder in seinem Zusammenhang gestellt wird.


Fotos: Lance Stroll, Testfahrten in Barcelona, Dienstag


Doch der Rookie bleibt gelassen: "Ich finde mich erst noch mit dem FW40 zurecht, und es liegt noch eine Menge Zeit vor uns", winkt der Kanadier ab und geht nicht auf seinem Fehler ein. Stattdessen betont er die positiven Seiten. "Es war gut, endlich hinter das Lenkrad zu kommen, um das Gefühl für das Auto zu bekommen. Zumindest war es gut, das Eis gebrochen zu haben. Ich freue mich auf weitere Runden."

Für Williams bedeutet das frühe Aus einen deutlichen Rückschlag in den Testbemühungen, nachdem man zum Auftakt noch 103 Runden schaffte. Noch ist nicht klar, ob Felipe Massa morgen früh pünktlich auf die Strecke gehen kann. "Wir geben unser Bestes, um das Auto morgen so früh wie möglich wieder auf die Strecke zu schicken", betont Smedley und gibt sich gelassen: "Wir werden das Programm in den kommenden Tagen abfedern können."

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