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F1-Training Monaco 2021: Bestzeit für Sergio Perez

Red Bull hat Mercedes im ersten Training in Monte Carlo die Show gestohlen - Aufwärtstrend bei Sebastian Vettel - Getriebedefekt bei Charles Leclerc

(Motorsport-Total.com) - Sergio Perez (Red Bull) hat sich im ersten Freien Training zum Grand Prix von Monaco 2021 die Bestzeit gesichert. Der Mexikaner meisterte den Stadtkurs an der sonnigen Cote d'Azur in 1:12.487 Minuten und landete zum Auftakt vor Carlos Sainz (Ferrari/+0,119) und seinem Teamkollegen Max Verstappen (+0,161).

Sergio Perez

Sergio Perez im ersten Freien Training zum Grand Prix von Monaco 2021 Zoom

Verstappen war mit seinem Ergebnis am Ende nicht zufrieden. Erstens, weil es ihm schwerfiel, eine freie Runde zu finden. Zum Schluss geriet er sich diesbezüglich mit Sainz in die Haare. Zweitens, weil er zwischendurch mit seinen Getriebeeinstellungen nicht zufrieden war. "Gebt mir einfach wieder das, was ich hatte", raunzte er am Boxenfunk.

"Mit Ferrari hatten wir gerechnet", sagt 'Sky'-Experte Ralf Schumacher. Dass Perez vor Verstappen landen würde, kam hingegen eher überraschend: "Sehr stark von Perez. Das zeigt, wie risikobereit er ist." Aber: Wie erwartet herrschte viel Verkehr, kaum jemand schaffte mehr als eine wirklich freie Runde. Dementsprechend ist das Ergebnis mit Vorsicht zu genießen.

Topfavorit Verstappen fuhr über weite Strecken zurückhaltend, gab erst in den letzten Minuten richtig Gas. Seinem großen Rivalen Lewis Hamilton (Mercedes) fehlten auf P5 0,508 Sekunden auf die Bestzeit von Perez; Valtteri Bottas wurde mit 0,644 Sekunden Rückstand Sechster.

Auf P8: Sebastian Vettel. "Sehr erfreulich", findet Schumacher. "Das zeigt, dass er sich verhältnismäßig wohlfühlt. Die Tendenz ist mal da, und dann muss er nicht das ganze Wochenende hinterherjagen." Seinen Teamkollegen Lance Stroll (11.) hatte er sicher im Griff. Am Ende betrug die Differenz zwischen den beiden Aston-Martin-Fahrern 0,358 Minuten.


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Mick Schumacher kam laut Teamchef Günther Steiner "gut" durch sein erstes Formel-1-Training in Monaco. Der Haas-Fahrer belegte den 18. Platz, 0,185 Sekunden hinter Nikita Masepin. "Das wollten wir erreichen, so viele Runden wie möglich", lobt Steiner bei 'ServusTV'. "Sie steigern sich laufend. Nikita hat ein- oder zweimal hinten ein bisschen angeeckt, aber das gehört hier dazu."

Für Lokalmatador Charles Leclerc, bei seinem Heim-Grand-Prix noch nie vom Glück verfolgt, war das erste Freie Training schon nach wenigen Minuten vorbei. Bereits nach vier Runden musste der Ferrari-Pilot mit Verdacht auf einen gebrochenen vierten Gang an die Box kommen. Dort stellte sich heraus: Der Getriebedefekt kostet ihn die komplette Session.

"Das war nicht der Auftakt, den wir uns erhofft hatten", sagt Teamchef Mattia Binotto. "Er hatte sehr früh ein Getriebeproblem und hat die ganze Session verloren. Das wünschst du dir gerade auf einer Strecke wie Monaco nicht." Aber er betont: "Charles ist ein sehr guter Qualifyer. Und wir wissen, wie wichtig das hier ist."

Ein Grund für Mercedes-Teamchef Toto Wolff, Ferrari nicht abzuschreiben: "Carlos war von der ersten Minute an vorne dabei, Charles ist ja nicht viel gefahren", sagt er. "Red Bull muss man sowieso auf der Rechnung haben. Sie haben am meisten Downforce, diese Strecke liegt ihnen. Und McLaren ist auch immer da, wenn's ins Qualifying geht."

Den ersten Crash des Wochenendes besorgte mit Fernando Alonso (13./Alpine/+1,718) ausgerechnet einer der ältesten (39) und mit 16 Monaco-Starts erfahrensten Piloten im Feld. Der Renault-Pilot lenkte nach etwa 23 Minuten in der Zielkurve Anthony Noghes zu spät ein und untersteuerte in die Leitplanken, wo er sich den Frontflügel beschädigte.

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