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Extrem starke Vorstellung von Ferrari am Samstag

Michael Schumacher sicherte sich die Pole Position, Rubens Barrichello startet als Vierter ins Rennen

(Motorsport-Total.com) - Gerade einmal acht Runden benötigte Michael Schumacher, um sich seine siebente Pole Position in dieser Saison, die 39. seiner Karriere, zu sichern. In 1:14.960 Minuten drehte der Ferrari-Pilot, der das zweite Freie Training am Samstag auf Grund von Hydraulikproblemen hatte ausfallen lassen müssen, die schnellste Runde.

Michael Schumacher in seinem Ferrari

Michael Schumacher sicherte sich erneut die Pole Position

Während alle anderen Piloten die zur Verfügung stehende Gesamtanzahl von 12 Runden in der Qualifikation fast alle ausnutzten, hatte Schumacher nur acht Runden benötigt.

Nach der Qualifikation sagte der Deutsche sichtlich zufrieden: "Nachdem ich heute Vormittag eine komplette Trainingssitzung verloren hatte, wusste ich nicht genau, was ich denn von der Qualifikation erwarten dürfte, da ich keine Chance hatte am Morgen mit neuen Reifen zu fahren. Wie sich gezeigt hat war mein Auto aber sehr gut abgestimmt. Im Rennen erwarte ich morgen jedoch nicht, dass sich Ähnliches wie in Kanada ereignen wird, da unsere Reifen hier sehr gut und konstant sind. Ich denke, dass wir den besseren Reifen an diesem Wochenende haben. McLaren darf man trotz ihrer heutigen schwachen Leistung nicht abschreiben, denn im Rennen sind sie stärker als in der Qualifikation. Im ersten Freien Training haben wir ein wenig die Abstimmung meines F2001 verändert und auch in der Qualifikation einige Änderungen vorgenommen, welche mir heute schnellere Rundenzeiten ermöglicht haben."

Das gute Abschneiden für die Scuderia komplettierte auch Rubens Barrichello, der mit seiner Rundenzeit von 1:15.622 Minuten von Platz vier ins Rennen starten wird. Der Brasilianer sagte: "Für mich verlief die Qualifikation heute nicht so toll. Meinen zweiten Versuch musste ich auf Grund eines Problems mit der Servolenkung abbrechen. Das Team hat dann das T-Car für mich umgebaut und vorbereitet, sodass ich im Notfall darauf hätte umsteigen können. Meinen dritten Versuch absolvierte ich dann aber mit meinem Einsatzauto und konnte sogar meine Rundenzeit verbessern. Auf meiner letzten schnellen Runde wurden dann gelbe Flaggen gezeigt, weshalb ich mich nicht noch weiter verbessern konnte. Aber zum Glück starte ich morgen vor unseren größten Konkurrenten, was schon einmal eine gute Sache für das Rennen ist."

Ferrari-Sportdirektor Jean Todt sagte: "Die siebente Pole für Ferrari und Michael in diesem Jahr bestätigt, wie konkurrenzfähig unser Team ist. Rubens Barrichello in Startreihe zwei zu haben ist in Anbetracht des Rennens ein weiterer Vorteil für uns. Wie wir schon vorhergesehen hatten, so kämpften drei Teams in der Qualifikation um die Pole Position. Obwohl Michael im zweiten Freien Training heute nicht hatte fahren können, konnte er dann mittags dennoch die schnellste Runde drehen. Bridgestone hat uns heute großartig unterstützt. Rubens konnte bei seinem zweiten Versuch leider nicht das Beste aus seinen Reifen holen, da ihn Probleme mit der Servolenkung davon abhielten. Diese konnten wir jedoch schnell beheben. Morgen wird es ein hartes Rennen, da bin ich mir ziemlich sicher. Entscheidend werden am Ende die Faktoren Zuverlässigkeit, Strategie und Reifenperformance sein."

Ross Brawn, der Technische Direktor der Scuderia, erklärte: "Das war eine exzellente Arbeit von Michael, nachdem er heute nicht an beiden Freien Trainings hatte teilnehmen können. Er war mit seinem Auto jedenfalls zufrieden. Für Rubens lief es hingegen nicht so gut. Sein Problem mit der Servolenkung ist auf einen Fehler des Teams zurückzuführen. Wir benötigten etwas Zeit, um die Ursache für das Problem zu finden, konnten es dann aber beheben. Allerdings dürfte es nicht zu schlecht sein, dass wir mit einem Auto vor den Williams und mit einem dahinter stehen. Und natürlich ist es toll vor beiden McLaren platziert zu sein. Das Rennen wird sicherlich sehr interessant aber auch komplex. Durch die unterschiedlichen Reifen von Michelin und Bridgestone werden wir unterschiedliche Strategien sehen."

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