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EU-Beschwerde: Sauber-Teamchefin Kaltenborn optimistisch

Monisha Kaltenborn geht davon aus, dass die EU die Beschwerde von Sauber und Force India ganz genau prüfen wird - Gute Zusammenarbeit mit Liberty Media?

(Motorsport-Total.com) - Mehr als ein Jahr ist es nun schon her, dass Sauber und Force India bei der Wettbewerbskommission der Europäischen Union (EU) Beschwerde gegen die Geldverteilung und den Prozess der Regelfindung in der Formel 1 eingereicht haben. Das passierte bereits im Herbst 2015. Laut Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn kommt nun endlich Schwung in die Sache. Das Team habe - ebenso wie Force India - mittlerweile einen Fragenkatalog der EU ausgefüllt.

Monisha Kaltenborn

Monisha Kaltenborn hofft, dass sich in der Formel 1 bald etwas ändern wird Zoom

"Ich bin zuversichtlich, dass die EU sich das sehr genau ansieht, denn grundsätzlich ist die Antwort auf die Frage, ob das Wettbewerbsverzerrung ist oder nicht, relativ einfach", erklärt Kaltenborn im Gespräch mit dem 'Deutschlandfunk'. Sie spielt auf die Bonuszahlungen für die großen Teams und deren Rolle als Mitentscheider bei der Regelfindung in der Königsklasse an.

"Wir werden das weiter pushen und sind der Ansicht, dass hier etwas passieren wird", so Kaltenborn. Auf die Frage, ob Sauber durch die Formel-1-Übernahme durch Liberty Media mehr Hoffnung habe, dass sich etwas ändern werde, antwortet die Teamchefin: "Die haben wir. Zusammen mit Force India haben wir auch schon einmal versucht, das mit Liberty zu besprechen."


Fotostrecke: Designstudie: Formel-1-Regeln 2017

Man habe "gute Grunde anzunehmen, dass sich etwas ändern sollte. Es muss sich ja auch etwas ändern!" Kaltenborn erinnert: "Wir haben zum ersten Mal einen Eigentümer, der wirklich aus dem Medienbereich kommt." Sie verweist auf "sehr erfolgreiche" Investments, die Liberty in der Vergangenheit getätigt hat. Unter anderem hält Liberty auch Anteile an der Formel E.

"In gewissen Serien haben die kleineren Teams sogar gewisse Vorrechte. Wir brauchen jetzt nicht besonders viele Vorrechte, aber es zeigt den Stellenwert und die Bedeutung der kleineren Teams. Deswegen glaube ich, dass sich hier ein guter Dialog entwickeln wird", erklärt Kaltenborn im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Liberty. Die Beschwerde bei der EU läuft währenddessen aber trotzdem weiter.

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