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Ein Satz in zwei Jahren: Grosjeans frostige Kameradschaft

Für Romain Grosjean war das Verhältnis zu Lotus-Kollege Kimi Räikkönen nicht unbedingt das aufregendste: Die einzige Kommunikation sei ein überraschender Gruß

(Motorsport-Total.com) - Romain Grosjean muss sich für 2014 auf einen neuen Teamkollegen einstellen. Statt den kühlen Finnen Kimi Räikkönen bekommt der Franzose den heißblütigen Südamerikaner Pastor Maldonado an die Seite gestellt - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Denn der "Iceman" soll sich als noch größerer Schweiger als erwartet herausgestellt haben. "Kimi ist natürlich eine besondere Person, aber wir hatten keine Beziehung", beschreibt der Franzose gegenüber 'Auto Hebdo' das etwas zugeknöpfte Verhältnis.

Romain Grosjean, Felipe Massa, Kimi Räikkönen © xpbimages.com
Viel geredet haben Romain Grosjean und Kimi Räikkönen scheinbar nicht

Nur einmal konnte Räikkönen seine sozialen Fähigkeiten wirklich an den Mann bringen: "Ich war überrascht, als er in Spa zu mir sagte: 'Glückwunsch zu der Geburt deines Kindes.' Das war das einzige, das er in zwei Jahren zu mir gesagt hat", erzählt der Lotus-Pilot. Doch auch wenn Räikkönen Grosjean mit seinen sozialen Fähigkeiten nicht überzeugen konnte, mit seinen sportlichen konnte es der Weltmeister von 2007 auf jeden Fall.

"Kimi hat seinen Job echt super gemacht, nachdem er wieder in die Formel 1 gekommen war", muss Grosjean anerkennen. Insgesamt hatte der Iceman 2012 und 2013 die deutliche Oberhand im Team, auch wenn Grosjean ihm zuletzt den Rang ablaufen konnte. "Er wurde der Führer des Teams, auch wenn Lotus nicht in Fahrer eins und Fahrer zwei unterteilt." Ob Grosjean zu Maldonado ein besseres Verhältnis aufbauen kann, wird sich im kommenden Jahr zeigen.

"Wir sind uns ein paar Mal in der GP2 begegnet", schildert der Franzose über den Kontakt mit dem Venezolaner, der ein Jahr vor Grosjean ebenfalls die GP2-Meisterschaft gewinnen konnte. "Ich denke, er ist auf einer Runde sehr schnell. Wenn alles um ihn herum und mit dem Auto passt, und er die Situation im Griff hat, dann kann er sehr schnell sein, wie wir im vergangenen Jahr beim Spanien-Grand-Prix gesehen haben." Damals feierte Maldonado seinen ersten und bislang einzigen Formel-1-Sieg - auf den wartet Grosjean aktuell allerdings noch.

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