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Grosjean träumt vom Titel: "Lotus weiß, wie man gewinnt"

Romain Grosjean gibt sich optimistisch, dass er mit lotus Großes erreichen kann und träumt insgeheim schon vom Titel - Ende Dezember erst im virtuellen neuen Auto?

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn die finanziellen Vorzeichen von Lotus zur aktuellen Stunde noch unklar sind, macht sich Romain Grosjean keine Sorgen über seine eigene Zukunft im Team und in der Formel 1 - im Gegenteil: Der Franzose redet schon von seinem ersten Sieg und sogar dem Gewinn des Weltmeistertitels. Der ehemalige GP2-Meister glaubt, dass sein Tag irgendwann kommen wird - und das mit Lotus.

Romain Grosjean

Romain Grosjean wartet noch immer auf seinen ersten Sieg - aber wie lange noch? Zoom

"Die Leute, die hier arbeiten, haben Titel gewonnen und wissen, was es braucht, um dorthin zu kommen", zeigt er sich im Gespräch mit 'Totalrace' optimistisch. "Ich kann es in der Atmosphäre des Teams spüren. Ich verbringe viel Zeit mit den Mitarbeitern, weil ich sehr nah an der Fabrik wohne und immer dahin gehe, wann ich will." Der 27-Jährige glaubt daran, dass sein Team gute Leute hat und Siegerautos produzieren kann.

Das ist dem Rennstall aus Enstone in den vergangenen Jahren auch gelungen, denn Kimi Räikkönen gewann 2012 respektive 2013 jeweils einen Grand Prix - in Abu Dhabi und Australien. Doch jetzt hat sich der Finne in Richtung Ferrari verabschiedet und Pastor Maldonado wird seinen Platz einnehmen. Trotz der finanziellen Mitgift des Venezolaners ist die Finanzierung scheinbar immer noch auf wackligen Füßen, weil man seit Wochen auf das Geld von Investor Quantum wartet.


Fotos: Romain Grosjean, Großer Preis von Brasilien


Zuletzt wurde bekannt, dass Lotus mit der Entwicklung des E22 zudem hinterherhinkt - zumindest was die Arbeit im Simulator betrifft. Selbst am Mittwoch ist man noch das aktuelle Modell gefahren. Wann der E22 im Simulator zu fahren sein wird, weiß man bei Lotus auch noch nicht. "Ich hoffe, dass ich es Ende Dezember tun kann", meint Grosjean und versucht die Verzögerungen zu erklären: "Für uns ist es ein neues Hilfsmittel, daher arbeiten wir derzeit daran, es so akkurat wie möglich zu machen."

"Wir benutzen meine Erfahrung, um den Simulator so nah wie möglich an das aktuelle Auto zu bringen. Wenn wir die Synchronität zwischen dem Verhalten des Autos auf der Strecke und dem Simulator hinbekommen, dann können wir unseren Fokus auf das Auto des kommenden Jahres legen", so der Franzose.

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