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Ecclestone: "Um 14 Uhr hätte es auch geregnet..."

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist fest davon überzeugt, dass die Verschiebung der Startzeit in Sepang nicht der Auslöser für das Regenchaos war

(Motorsport-Total.com) - Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren musste ein Formel-1-Rennen aufgrund von schweren Regenfällen vorzeitig abgebrochen werden - der Große Preis von Malaysia fiel buchstäblich ins Wasser. Schuld daran könnte nicht zuletzt der späte Rennstart um 17 Uhr Ortszeit gewesen sein, denn nur deshalb war nach dem Abbruch nicht mehr an einen Neustart zu denken: Die Dämmerung brach langsam aber sicher schon über den Sepang International Circuit (SIC) herein. Doch Ecclestone wiegelt ab.

Bernie Ecclestone (Formel-1-Chef)

Bernie Ecclestone bleibt dabei: Die Startzeit war okay, nur der Regen nicht... Zoom

"Ich kann in der Startzeit nichts Falsches erkennen - wir haben um den Regen einfach nicht Bescheid gewusst", sagte Ecclestone nach dem zweiten Rennen gegenüber 'Autosport'. "Das einzige, was mich beschäftigt, ist der Regen. Wären wir um 14 Uhr gefahren, dann hätte es aber ebenfalls geregnet", hielt der Formel-1-Chef fest - auch das Sprintrennen der GP2-Asia-Rennserie war in Sepang vom Regen überrascht worden.#w1#

Während Ecclestone mit der Startzeit offenbar zufrieden ist, wollen die Streckenbetreiber genau analysieren, ob ein Rennstart um 17 Uhr wirklich sinnvoll ist. "Wir werden uns das genau ansehen", versprach der SIC-Vorsitzende Datuk Mokhzani Mahathir in der 'New Strait Times'. "Wir sind noch nicht sicher, wann wir im kommenden Jahr ins Rennen gehen werden. Wir müssen die Startzeit für das nächstjährige Rennen aber auf jeden Fall überprüfen."

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen ist kein Fan der späten Rennstarts und spricht sich für einen früheren Rennbeginn oder ein Nachtrennen aus - aber gegen eine Zwischenlösung à la Rennstart am späten Nachmittag: "Wir sollten kein Rennen in der Dämmerung fahren. Entweder fahren wir ohne Beleuchtung und damit früher am Tag, oder wir veranstalten ein Nachtrennen, bei dem man neustarten kann, wann man will."

Lewis Hamilton, Nick Heidfeld

Bestes Rennwetter sieht anders aus: Nick Heidfeld und Lewis Hamilton in Sepang Zoom

"Die Geschichte hier war grenzwertig. Es wäre schon im Trockenen nicht ganz okay gewesen und ich habe gehört, dass man sich bereits für das kommende Jahr Gedanken macht", meinte Theissen und kam auf die heftigen Niederschläge während des Rennens zu sprechen: "So etwas wollen wir garantiert nicht sehen, aber das liegt nicht an der Tageszeit. Das gab es auch in São Paulo um zwei Uhr nachmittags."

"Wir müssen einfach erkennen, dass die Regenwahrscheinlichkeit in Malaysia am Nachmittag möglicherweise zunimmt", so der BMW Motorsport Direktor. Beat Zehnder, Teammanager beim BMW Sauber F1 Team, fügte gegenüber 'Motorsport-Total.com' an: "Wir wissen aus Erfahrung, dass es hier sehr früh dunkel wird und dass die Wahrscheinlichkeit für starken Regen am späten Nachmittag viel höher ist."

Den Verweis auf die Dämmerung lässt Renault-Teamchef Flavio Briatore aber nicht gelten: "Hier ging es nur um das Wetter", sagte der Italiener gegenüber 'Autosport'. "Du kannst vielleicht die Startzeit kontrollieren, aber eben nicht das Wetter. Wir hatten halt viel Pech, denn auch am Samstag hat es zu dieser Zeit ordentlich geregnet. Das Wetter einmal außen vorgelassen: Ich denke, für Europa war dieser Zeitplan richtig gut. Ich bin mir sicher, dass die Zuschauer ihren Spaß hatten."

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