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Ecclestone: "Alle Sportarten sind Show-Business"

Bernie Ecclestone zeigt sich mit der abwechslungsreichen Formel-1-Saison 2012 überaus zufrieden und stellt klar, dass Europa-Rennen nicht garantiert sind

(Motorsport-Total.com) - Mit acht verschiedenen Siegern war die Formel-1-Saison 2012 die abwechslungsreichste seit Jahren. Eine solche Vielfalt an Gesichtern auf der obersten Stufe des Siegerpodests hat es zuletzt in der Saison 2003 gegeben. Um mehr als acht verschiedene Rennsieger in einer Saison zu finden, muss man gar in Erinnerungen des Jahres 1982 schwelgen.

Bernie Ecclestone (Formel-1-Chef)

Bernie Ecclestone hat die Formel-1-Zügel weiterhin fest in der Hand Zoom

So kommt Bernie Ecclestones Aussage nicht überraschend, dass er am gegenwärtigen Zustand der Königsklasse nichts zu ändern beabsichtigt. "Uns muss klar sein, dass wir hier von Unterhaltung sprechen und in diesem Jahr haben wir unterhalten", so der Formel-1-Zampano im Gespräch mit 'Formula1.com'. Der inzwischen 82-Jährige setzt noch einen drauf: "Alle Sportarten sind Show-Business. Wenn die Leute das vergessen, wird es kritisch."

So will Ecclestone auch am Trend der vergangenen Jahre festhalten und weitere neue Austragungsorte in den Rennkalender aufnehmen. Zwar musste das geplante Debüt des Stadtrennens vor der Skyline von New York von 2013 auf 2014 verschoben werden, doch dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Formel-1-Promoter seine Fühler längst in weitere neue Märkte ausgestreckt hat.

Seitenhieb gegen europäische Veranstalter

"Ich würde sagen, die nächste große Sache wird Russland werden. Dann müssen wir das Thema New York wieder aufgreifen", sagt Ecclestone und zieht einen Vergleich: "Man muss sich nur einmal Austin anschauen: Das war phänomenal. Jeder stimmte zu und war der Ansicht, dass es großartig ist, die Formel 1 zurück in den Vereinigten Staaten zu haben." Ob die geplante Russland-Premiere der Königsklasse tatsächlich Jahr 2014 in Sotschi über die Bühne geht, ist derzeit jedoch ebenfalls alles andere als sicher.

Dies hindert Ecclestone nicht an einem Seitenhieb in Bezug auf die traditionellen Austragungsorte in Europa und die hiesigen Rennveranstalter: "Vielleicht gelingt es uns, die Europäer aufzuwecken, anstatt sie glauben zu lassen, dass ein Rennen eine gottgegebene Sache ist. Wenn die Europäer Leistung bringen und ihren Job erledigen, dann bleiben wir gern."

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