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DRS-Verbot in Monaco abgeblitzt

Da sich die Teams über ein Verbot des verstellbaren Heckflügels in Monaco uneins waren, darf er nun trotz Bedenken der Fahrer eingesetzt werden

(Motorsport-Total.com) - Der verstellbare Heckflügel wird in Monaco zum Einsatz kommen. Das teilte FIA-Rennleiter Charlie Whiting den Formel-1-Piloten am vergangenen Sonntag mit. Dies kommt überraschend, da sich einige Formel-1-Piloten, allen voran das Lotus-Duo Jarno Trulli und Heikki Kovalainen, aus Sicherheitsgründen gegen den Einsatz des verstellbaren Heckflügels in den engen Straßenschluchten ausgesprochen hatten.

Kamui Kobayashi

Viele Kurven, kaum Geraden: Monaco ist für das DRS-System nicht prädestiniert Zoom

Doch nicht alle Teams unterstützten ein Verbot, weshalb sich die FIA gezwungen sah, DRS (Drag Reduction System; auf Deutsch: Luftwiderstand-Reduktions-System, Anm.) im Fürsentum freizugeben. "Ein paar Teams waren der Meinung, dass das DRS dort keine gute Idee sein würde", erklärt Williams-Technikchef Sam Michael gegenüber 'Autosport'. "Andere waren aber anderer Meinung und verstanden nicht, auf welcher Basis es verboten werden sollte."

Trulli hatte argumentiert, dass die Unfallgefahr durch den verstellbaren Heckflügel vor allem im Tunnel ansteigen würde und dass eine Fehlfunktion des Systems in einem bösen Unfall enden könnte. Doch auch Whiting ließ sich davon nicht überzeugen, wie Michael verrät: "Charlie war da sehr geradlinig. Er sagte, dass die Argumente für ein Verbot nicht stark genug sind und dass es daher bleibt."

Für Williams stellt dies laut Michael überhaupt kein Problem dar, da man mit beiden Lösungen leben kann. "Wir haben eine neutrale Meinung, uns stört es nicht." Es wird davon ausgegangen, dass die Überholzone in Monaco auf der Start-Ziel-Geraden platziert wird. Auch der Tunnelausgang wäre eine Möglichkeit, doch das Sicherheitsrisiko spricht gegen diese Variante.

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