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Drei Strafplätze: Max Verstappen verliert Pole-Position in Mexiko

Max Verstappen muss für sein Gelbvergehen im Qualifying von Mexiko büßen und wird um drei Startplätze nach hinten versetzt

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen hat die Pole-Position beim Großen Preis von Mexiko nachträglich verloren. Der Niederländer bekam gut dreieinhalb Stunden nachdem Qualifying drei Strafplätze aufgebrummt und wird das Rennen auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez somit nur von Startplatz vier in Angriff nehmen (Formel 1 2019 live im Ticker).

Max Verstappen

Max Verstappen wird für sein Gelbvergehen bestraft Zoom

Die Kommissare bestraften den Red-Bull-Piloten dafür, dass er nach dem Unfall von Valtteri Bottas am Ende von Q3 nicht verlangsamt hatte, obwohl gelbe Flaggen geschwenkt wurden. Verstappen erzielte eine neue Bestzeit und fuhr auch im entscheidenden letzten Sektor schneller als zuvor.

Nach Auswertung von Video-, Audio- und Telemetrie-Beweisen sowie den Aussagen von Verstappen sahen die Kommissare den Niederländer als schuldig an. Es sei klar bewiesen, dass der eine Bestzeit setzen wollte und seinen Speed im relevanten Marshall-Sektor nicht genügend verlangsamt habe. Damit verstößt er gegen Appendix H, Artikel 2.4.5.1 b des International Sporting Codes.

In der Pressekonferenz hatte Verstappen zugegeben, dass er den Unfall zwar mitbekommen, aber trotzdem nicht verlangsamt habe. Auch aufgrund dieser Aussagen leiteten die Kommissare eine Untersuchung gegen den Pole-Mann ein.

Eine gelbe Flagge sei in den Onboard-Aufnahmen klar ersichtlich gewesen. Zudem habe auch Sebastian Vettel vor ihm auf die Signale reagiert und stark verlangsamt. Aufgrund der Beweislast gaben die Rennkommissare Verstappen eine Strafe von drei Startplätzen und zusätzlich zwei Strafpunkten.

Damit hat nun Ferrari für den Sonntag die Doppelpole inne: Charles Leclerc startet von Startplatz eins vor Sebastian Vettel. Lewis Hamilton (Mercedes) ist neuer Dritter vor Verstappen.

"Es ist sehr enttäuschend, eine Gridstrafe für das Rennen bekommen zu haben", sagt der Red-Bull-Pilot. "Ferrari wird morgen sehr schnell sein, von daher werden die Reifen enorm wichtig sein. Aber wir haben ein gutes Rennauto, von daher sollte es ein enger Kampf werden."