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  • 29.07.2013 · 13:45

Domenicali dementiert Spannungen mit Alonso

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali streitet Ungereimtheiten mit Fernando Alonso wegen der schlechten Performance des Autos ab - trotz dessen Flirt mit Red Bull

(Motorsport-Total.com/SID) - Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hat Spannungen mit seinem Starpiloten Fernando Alonso wegen der schwachen Leistungen des Autos zurückgewiesen: "Wir haben einen Vertrag mit Alonso, er ist ein Eckpfeiler des Teams, und er muss mit uns in dieser schwierigen Phase zusammenarbeiten", sagt Domenicali der 'Gazzetta dello Sport': "Der wahre Punkt ist, dass wir das Auto verbessern müssen. In Ungarn waren wir nicht schnell genug. Um wieder zu wachsen, müssen wir die Aerodynamik und die Lage der Reifen verbessern."

Fernando Alonso, Stefano Domenicali

Stefano Domenicali baut auch weiterhin auf seinen Top-Piloten Fernando Alonso Zoom

Den Großen Preis von Ungarn in Budapest hatte Vizeweltmeister Alonso auf einem enttäuschenden fünften Rang beendet, in der WM-Wertung ist der Spanier derzeit mit 133 Zählern Dritter hinter dem Finnen Kimi Räikkönen (134) und Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (172). Angeblich soll Alonso bereits einen Wechsel zu Vettels Weltmeister-Rennstall Red Bull in Erwägung gezogen haben. Alonsos Manager Luis Garcia hatte im Vorfeld des Großen Preises von Ungarn deshalb angeblich Kontakt zu Red Bull aufgenommen.

Ferrari versucht nun, die Wogen zu glätten: "Wir haben bestimmt ein schwieriges Wochenende erlebt, aber unser Ziel ist es, alles in Ordnung zu bringen, um bis zuletzt um den Titel kämpfen zu können. Wichtig ist, sich nicht den negativen Strömungen hinzugeben, denn das hilft nichts. Wir müssen die Konzentration bewahren", so Domenicali.

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