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Diskussion um Formel-1-Sound: Ferrari fordert Revolution

In der Debatte um die künftige Motorenformel in der Formel 1 geht Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene einen Schritt weiter: "Revolution statt Evolution"

(Motorsport-Total.com) - Mit der Einführung des neuen Antriebsreglements zur Formel-1-Saison 2014 hat sich die Königsklasse bezüglich der Soundkulisse in eine ganz neue Richtung bewegt. Die aktuellen Boliden flüstern über die Rennstrecken, das typische Gekreische der früheren V12-, V10- oder V8-Motoren ist nicht mehr zu hören. Viele Fans, Fahrer und Verantwortliche stören sich an den neuen "Leisetretern" in der Formel 1.

Bernie Ecclestone Maurizio Arrivabene

In der Diskussion um Motorensound einig: Maurizio Arrivabene und Bernie Ecclestone Zoom

Bereits zu Jahresbeginn 2014 absolvierte Mercedes einige Versuche mit einer "Trompete" am Auspuffendrohr, eine Verbesserung der Soundkulisse war jedoch kaum wahrnehmbar. Seither wird weiter über Möglichkeiten diskutiert, wie man die Szene wieder lauthals schreien lassen könnte. Es gibt Vorschläge wie die Einführung eines Biturbos, Veränderungen des Wastegate-Layouts bis hin zu einer Erhöhung der Zylinderzahl und die Rückkehr zum Saugmotor.

"Ich habe von all diesen Dingen gehört", sagt Ferrari Teamchef Maurizio Arrivabene. Der Italiener will sich jedoch nicht damit begnügen, dass die Symptome behandelt werden. Er fordert ein konsequentes Ausmerzen der Krankheiten in der Formel 1. "Mich interessiert die Anzahl der Zylinder nicht", sagt der neue Boss von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen lapidar. Als ehemaliger Marketingchef von Philip Morris (Marlboro) denkt Arrivabene groß.

"Was für mich einzig interessant ist: Alle müssen begreifen, dass wir eine Revolution brauchen und keine Evolution", so die klare Ansage des Italieners, der seit Abschluss der Saison 2014 das Zepter in Maranello in der Hand hält. "Das bedeutet, dass wir eine spektakuläre Show mit schönen Autos und mit entsprechendem Sound brauchen. Außerdem muss die Formel 1 näher an die Zuschauer heranrücken. Das ist für mich das Wichtigste."

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