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Dennis: Hamilton und Kovalainen werden gleich behandelt

McLaren-Boss Ron Dennis wehrt sich gegen Behauptungen, Lewis Hamilton gegenüber Heikki Kovalainen teamintern zu bevorzugen

(Motorsport-Total.com) - Bereits in Silverstone konnte sich der Zuschauer des Gefühls nicht erwehren, dass Lewis Hamilton allzu einfach an seinem Teamkollegen Lewis Hamilton vorbeigangen sein könnte. Und auch in Hockenheim hatte sich der Finne augescheinlich nicht gerade mit Händen und Füßen gewehrt, um dem Briten ein Vorbeikommen zu erschweren. Über den Sinn oder Unsinn von teaminternen Bevorzugungen mag man sich streiten, aber die jüngste Anhäufung von McLaren-internen Überholmanövern hatte Sir Jackie Stewart auf den Plan gerufen.

Ron Dennis (Teamchef)

Ron Dennis betont, seine beiden Schützlinge stets gleich zu behandeln Zoom

Der dreifache Weltmeister hatte die Vermutung aufgestellt, dass im Hause McLaren alle Fäden in Richtung Hamilton zu Lasten von Kovalainen laufen. Dem hat McLaren-Boss Ron Dennis gegenüber 'autosport.com' nun widersprochen: "Ich habe großen Respekt vor Sir Jackie, er war einer der wirklich großen Champions des Grand-Prix-Sports. Natürlich werden wir immer konstruktive Kritik akzeptieren und die Zuneigung, die Lewis in Großbritannien zuteil wird, sorgt dafür, dass einige Leute darauf bedacht sind, wohlmeinende Ratschläge zu erteilen."#w1#

Der Brite unterstellt Stewart, über die moderne Rennwelt nicht im Bilde zu sein: "Es ist Tatsache, dass Sir Jackie die Autorennen im Jahr 1973 aufgegeben hat. Das ist schon 35 Jahre her und der Sport hat sich seitdem sehr verändert. Seine Andeutung, dass die Weltmeisterschaft von Lewis von der Assistenz von Heikki abhänge, setzt vorraus, dass es die Aufgabe von Heikki ist, als Unterstützung für Lewis zu fahren. Und das ist definitiv nicht der Fall." McLaren habe schon immer seine Fahrer gleich behandelt und werde dies auch weiterhin tun.

"Die Wahrheit ist, dass Lewis keine zusätzliche Hilfe benötigt. Er und Heikki sind gute Teamkollegen, sie sind aber beide wettbewerbsorientierte Individuen und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Wir haben eine lange Tradition, unsere Fahrer gleich zu behandeln und ihnen die selben Möglichkeit zu bieten und das wird sich nicht ändern. Nicht jeder Sesselkritiker wird mit dieser Politik einverstanden sein, aber so ist eben der Motorsport. Und offen gesagt, so ist der Rennsport heutzutage", widerspricht Dennis seinen Kritikern. Andererseits hat beispielsweise David Coulthard an das Rennen von Jerez 1997 sowie Melbourne 1998 ganz eigene Erinnerungen.

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