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  • 16.03.2016 · 10:48

  • von Roman Wittemeier

Daniel Ricciardo: Australien soll Russland schlagen

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo hat in der Formel-1-Saison 2016 klare Ziele: Podestplätze einfahren und teaminternes Duell gegen Daniil Kwjat gewinnen

(Motorsport-Total.com) - Beim bevorstehenden Formel-1-Saisonauftakt 2016 in Melbourne stehen nicht nur die vermeintlichen Protagonisten des diesjährigen Titelkampfes im Zentrum des Interesses. Die Blicke der australischen Fans sind oftmals auf Landsmann Daniel Ricciardo gerichtet. Nach dem Formel-1-Karrierende von Mark Webber ruhen die Hoffnungen der Australier auf dem Red-Bull-Piloten - und der möchte seine Fans keinesfalls enttäuschen.

Daniel Ricciardo

Kämpft auch um einen neuen Vertrag in der Formel 1: Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo Zoom

"Ich spüre, welche Unterstützung ich hier in Australien bekomme, und ich glaube, nach dem Formel-1-Rücktritt von Mark Webber war es für die Fans cool, einen anderen Piloten aus ihrem Land im Grand-Prix-Sport zu wissen. Jetzt liegt es an mir, am kommenden Wochenende ein wenig Magie zu erzeugen", meint Ricciardo vor seinem Heimspiel im Albert Park zu Melbourne. Vor den Fahrten im neuen Red Bull hat der dreimalige Grand-Prix-Sieger "haufenweise Termine" zu bewältigen.

"Die ruhigste Zeit ist jeweils im Rennwagen, umso mehr kannst du das Fahren genießen", sagt er. "Melbourne, das ist für mich nicht nur ein ganz besonderer Grand Prix wegen meiner Landsleute, es ist auch der Startschuss in die Saison. Endlich ist das ganze Gerede aus dem Winter passé, und wir erfahren erstmals, was wirklich Sache ist." Der Australier hat hohe Ziele für die am Sonntag beginnende Saison.

Vor allem möchte Ricciardo die teaminterne Hackordnung zu seinen Gunsten drehen. Im vergangenen Jahr holte er drei WM-Punkte weniger als Teamkollege Daniil Kwjat. "Das wird nicht noch einmal vorkommen", verspricht der 26-Jährige aus Perth. "Vor einem Jahr begann ich die Saison als dreifacher Grand-Prix-Sieger, und meine Erwartungen waren groß. Dann wurde ich ernüchtert. Nun versuche ich, weniger zu erwarten."

Die angeblich geringeren Erwartungen sind nur ein Schutzschild für den Australier. Ricciardo gibt nämlich offen zu: "Insgeheim habe ich mir natürlich vorgenommen, wieder auf dem Siegerpodest zu stehen. Und zwar mehr als zwei Mal." Dieses Vorhaben sei in seinem Kopf "fest verankert", schildert der ehemalige Teamkollege von Sebastian Vettel.

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