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Bernie Ecclestone: "Brauchen zehn Ricciardos"

Bernie Ecclestone will mehr positive Botschafter wie Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo - Soziale Medien sind für den Formel-1-Boss immernoch ein Mysterium

(Motorsport-Total.com) - In gut eineinhalb Wochen feiert die Formel 1 ihren Saisonauftakt in Melbourne. Es ist das 21. Mal, dass die Königsklasse auf dem Albert Park Circuit fährt und meist von dort aus die Saison ihren Lauf nimmt. Auch am 20. März richten sich wieder alle motorsportbegeisterten Augen nach Australien. Und dort steht nicht nur die erste Einschätzung der diesjährigen Kräfteverhältnisse im Fokus, sondern auch Lokalmatador Daniel Ricciardo. Der Down-Under-Botschafter trägt auch nicht unbedeutend zur Renn-PR bei, was von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone anerkennend zu Kenntnis genommen wird.

Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo ist laut Bernie Ecclestone ein Vorzeige-Pilot Zoom

"Er ist super", schwärmt der 85-Jährige von dem Red-Bull-Fahrer. "Wir bräuchten zehn Ricciardos mehr." Dabei steht der Angesprochene gerade mal vor seinem sechsten Australien-Grand-Prix. Zwar stand er vor zwei Jahren dort auch zu ersten Mal auf dem Podium, doch nach dem Rennen wurde er disqualifiziert.

Der 26-Jährige ist aber vor allem Sunnyboy, Publikumsliebling und Kumpeltyp. Damit stellt er neben Jetsetter und Idol-Figur Lewis Hamilton ein weiteres erfolgreiches Botschafter-Modell für die Königsklasse dar. Ähnlich wie Hamilton, zieht Ricciardo die Fans auch mit seinen Social-Media-Aktivitäten an.

Soziale Medien nach wie vor schwer einzuschätzen

Das ist allerdings ein Feld, dem Ecclestone nach wie vor skeptisch gegenübersteht. Die sozialen Medien sollen in der kommenden Saison vermehrt eingesetzt werden, etwa mit der Wahl zum "Fahrer des Tages". Twitter, Facebook und Co. werden inhaltlich aber noch immer streng kontrolliert. So musste Romain Grosjean etwa Videos löschen, die ihn beim Testen des neuen Haas-Boliden zeigten.

"Ich weiß nicht, ob die Leute auf die sozialen Medien sehen, dort etwas von der Formel 1 bemerken und sich dann denken: 'Wir sollten mal zu einem Rennen gehen'", überlegt Ecclestone. Die Rechnung ist dabei nicht allzu einfach: Die sozialen Medien scheinen heutzutage unumgänglich, um Fan-Interesse zu wecken. Aus zu vielen freiverfügbaren Inhalten lässt sich aber weniger Geld scheffeln.

Allein zur Einschätzung der diesjährigen Kräfteverhältnisse, könnte der Saisonauftakt in wenigen Tagen aber auch ohne die Hilfe von Twitter, Facebook und Co. Interesse wecken. Und vielleicht kann Ricciardo auch ohne digitale Unterhaltung Ecclestones Wünsche erfüllen.

Denn der Formel-1-Boss träumt von einem Ende der Mercedes-Dominanz und zieht dabei auch Ricciardos Team in Betracht. "Ich habe die Hoffnung dass Ferrari dorthin zurückkehrt, wo sie hingehören - in den Kampf um den Titel. Das gleiche gilt für Red Bull.", so Ecclestone.

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